Portalhilfe und Benutzerleitfaden

CENARYX Benutzerdokumentation

Umfassende Dokumentation aus dem CENARYX Help-System.

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CENARYXInhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  1. Benutzerhandbuch4
    1. Erste Schritte4
    2. Simulationen ausführen6
    3. Portfolios8
    4. Marktdaten10
    5. Validation Dashboard12
    6. System Overview und Workflow Queue16
  2. Methodology27
    1. Discounted Cashflow Bewertung27
    2. Sensitivitäten und PV0129
    3. VaR und Expected Shortfall31
    4. Stress Testing33
    5. Risikokennzahlen und VaR-Modelle35
    6. Volatilitäts- und Korrelationsmodelle40
    7. Fixed-Income-Risikomodelle43
    8. Optionsbewertung und Greeks46
    9. Kredit- und operationelle Risikomodelle49
    10. Modellrisiko und Validierung53
    11. Machine-Learning-Risikomodelle57
    12. FRTB SBA60
    13. IRRBB68
    14. QLNet Beispielrechnungen77
  3. Instruments79
    1. Bonds und Swaps79
    2. Implementierte Instrumenttypen80
    3. Non-Maturity Deposits103
    4. Optionen und Volatilität107
    5. Inflationsprodukte108
  4. Reporting110
    1. Report Framework110
    2. Provisions116
  5. Validation121
    1. Readiness Status121
    2. Evidenzen und Toleranzen122
    3. Model Validation123
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CENARYXInhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  1. Data Quality127
    1. Marktdatenvollständigkeit127
    2. Instrument-Stammdaten128
    3. Data Quality Findings129
  2. Release Notes134
    1. Aktueller Release134
    2. Bekannte Einschränkungen136
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CENARYXBenutzerhandbuch

Erste Schritte

Einstieg in das Portal

Zweck

Das Portal unterstützt tägliche Arbeitsabläufe für Bewertung, Risiko und Validierung. Anwender können Portfolios auswählen, Marktdaten prüfen, Simulationen starten, Ergebnisse analysieren und Validierungsevidenzen lesen, ohne die aktuelle Fachansicht zu verlassen.

Typischer Arbeitsablauf

  • Wählen Sie den passenden Bereich in der linken Navigation.
  • Setzen Sie Portfolio, Bewertungsdatum und Berechnungstyp.
  • Verwenden Sie Filter, bevor Sie einen Lauf starten oder Ergebnisse prüfen.
  • Öffnen Sie Details, um Aggregate, Positionsergebnisse und Fehler zu analysieren.
  • Verwenden Sie diese Hilfe, wenn Felder, Statuswerte oder Ergebnisse unklar sind.

Wichtige Felder

FeldBedeutung
BewertungsdatumGeschäftstag für Positionen, Kurven, Quotes und Fixings.
PortfolioAusgewählte Positionsmenge oder Hierarchieebene.
LaufstatusAktueller Verarbeitungszustand einer Simulation oder Validierung.
ErgebnislevelAggregationsebene, zum Beispiel Portfolio, Desk, Book oder Position.
FilterKriterien zur Einschränkung von Tabellen und Diagrammen.

Ergebnisinterpretation

Beginnen Sie mit den Summary Cards und öffnen Sie danach Tabellen oder Detailansichten. Ein Ergebnis kann vollständig sein, obwohl Warnungen angezeigt werden. Warnungen bedeuten meist, dass die Berechnung abgeschlossen wurde, aber Daten-, Modell- oder Validierungseinschränkungen geprüft werden sollten.

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CENARYXBenutzerhandbuch

Erste Schritte

Häufige Probleme

ProblemBedeutungMögliche Aktion
Leere TabelleKein Ergebnis passt zu den aktuellen Filtern oder zur Ebene.Filter zurücksetzen und Bewertungsdatum sowie Portfolio prüfen.
Fehlende DetailsFür den gewählten Lauf gibt es keine Detaildaten in dieser Ansicht.Prüfen, ob der Lauftyp die gewünschte Detailtiefe unterstützt.
Unerwartete SpracheDie Sprache wurde in einer Komponente noch nicht aktualisiert.Sprache erneut wechseln oder Seite neu laden.

Empfohlene Praxis

Halten Sie das Bewertungsdatum sichtbar, während Sie Ergebnisse prüfen. Beim Vergleich von Läufen sollten Portfolio, Marktdatenset und Aggregationsebene identisch sein.

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CENARYXBenutzerhandbuch

Simulationen ausführen

Bewertung, Sensitivitäten und VaR-Läufe starten und überwachen

Zweck

Simulationen berechnen Bewertungen, Sensitivitäten, Cashflows, VaR oder Szenarioergebnisse für ausgewählte Positionen. Das Portal unterstützt das Starten, Überwachen und Prüfen erfolgreicher oder fehlgeschlagener Elemente.

Typischer Arbeitsablauf

  • Wählen Sie ein Portfolio oder eine Hierarchieebene.
  • Setzen Sie das Bewertungsdatum.
  • Wählen Sie die Berechnung oder das Szenariopaket.
  • Starten Sie den Lauf und beobachten Sie den Status.
  • Prüfen Sie zuerst Aggregate und danach fehlgeschlagene Positionen oder Batches.

Wichtige Felder

FeldBedeutung
PortfolioPositionsmenge, die in den Lauf einbezogen wird.
BewertungsdatumDatum für Marktdaten, Fixings und Positionsgültigkeit.
MarktdatenKurven, Quotes, FX-Kurse, Volatilitäten und Fixings.
SzenarioSchock, historisches Szenario oder Modellscenario der Berechnung.
Run IDEindeutige Kennung des Laufs, hilfreich bei Rückfragen.

Ergebnisinterpretation

Statuswerte zeigen den Verarbeitungsfortschritt:

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CENARYXBenutzerhandbuch

Simulationen ausführen

StatusBedeutung
CreatedDer Lauf wurde angenommen, aber noch nicht verarbeitet.
RunningWorker oder Services verarbeiten den Lauf.
CompletedDie Verarbeitung ist beendet. Warnungen und fehlgeschlagene Instrumente sollten geprüft werden.
FailedEin kritischer Fehler hat den Lauf oder einen erforderlichen Batch gestoppt.

Häufige Probleme

ProblemBedeutungMögliche Aktion
Missing Market DataBenötigte Quotes, Kurven, Volatilitäten oder Fixings fehlen.Marktdaten für Bewertungsdatum und Instrumenttyp prüfen.
No Positions FoundPortfolio und Datum liefern keine gültigen Positionen.Portfoliozuordnung und Positionsgültigkeit prüfen.
Pricing FailedMindestens ein Instrument konnte nicht bewertet werden.Fehlgeschlagene Instrumente öffnen und Modell, Marktdaten sowie Stammdaten prüfen.

Empfohlene Praxis

Bewerten Sie Aggregate erst, wenn Ebene und Filter klar sind. Bei fehlgeschlagenen Läufen sollten Run ID und Instrumentkennungen für die Analyse sichtbar bleiben.

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Portfolios

Portfolios auswählen, prüfen und interpretieren

Zweck

Portfolioansichten helfen bei der Auswahl der Positionen für Bewertung, Risiko und Reporting. Ein Portfolio kann eine rechtliche Einheit, einen Desk, ein Book oder eine fachliche Positionsmenge abbilden.

Typischer Arbeitsablauf

  • Wählen Sie das Bewertungsdatum.
  • Setzen Sie Portfolio-, Desk-, Book- oder Positionsfilter.
  • Prüfen Sie Positionsanzahl und Instrumenttypen.
  • Öffnen Sie Positionsdetails vor großen Berechnungsläufen.
  • Vergleichen Sie die gewählte Hierarchie mit dem gewünschten Reporting-Scope.

Wichtige Felder

FeldBedeutung
PortfolioOberste Gruppierung der Positionen.
DeskFachlicher Eigentümer oder Risikomanagement-Desk.
BookHandels- oder Accounting-Book.
Position IDEindeutige Positionsreferenz für Detailergebnisse.
InstrumenttypProduktklassifikation für Modellwahl und Validierung.

Ergebnisinterpretation

Positionszahlen müssen immer zusammen mit den aktiven Filtern betrachtet werden. Eine niedrige Anzahl ist nicht automatisch falsch, wenn Desk-, Book- oder Instrumentfilter aktiv sind. Prüfen Sie die Instrumenttyp-Verteilung, wenn unerwartete Modell- oder Marktdatenfehler auftreten.

Häufige Probleme

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CENARYXBenutzerhandbuch

Portfolios

ProblemBedeutungMögliche Aktion
Leeres PortfolioKeine aktive Position passt zu Datum und Filtern.Datum, Hierarchie und Positionsstatus prüfen.
Fehlender InstrumenttypStammdaten sind unvollständig oder nicht gemappt.Positionsdetail und Data-Quality-Hinweise prüfen.
Unerwartete AggregationErgebnisse werden auf einer anderen Hierarchieebene angezeigt.Dashboard-Ebene auf Portfolio, Desk, Book oder Position setzen.

Empfohlene Praxis

Prüfen Sie vor großen Simulationen, ob das Portfolio die erwarteten Books und Instrumenttypen enthält. So vermeiden Sie, leere oder teilweise Ergebnisse als Berechnungsfehler zu interpretieren.

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Marktdaten

Kurven, FX-Kurse, Volatilitäten und Fixings prüfen

Zweck

Marktdatenansichten zeigen, ob Bewertungsinputs für das gewählte Bewertungsdatum vollständig und plausibel sind. Fehlende oder inkonsistente Marktdaten gehören zu den häufigsten Ursachen für fehlerhafte oder unzuverlässige Ergebnisse.

Typischer Arbeitsablauf

  • Wählen Sie das Bewertungsdatum.
  • Prüfen Sie Kurven, FX-Kurse, Volatilitätsflächen und Fixings.
  • Vergleichen Sie die Datenvollständigkeit mit den Instrumenten im Portfolio.
  • Klären Sie fehlende, veraltete oder unplausible Quotes vor einem erneuten Lauf.

Wichtige Felder

FeldBedeutung
KurveDiscount-, Projection-, Spread- oder Inflationskurve für Bewertungsmodelle.
FX-KursUmrechnungskurs für Ergebnisse in Reporting-Währung.
VolatilitätOptionsinput, meist nach Laufzeit, Tenor, Strike oder Moneyness.
FixingHistorische Indexbeobachtung für Coupons oder inflationsgebundene Auszahlungen.
DatendatumDatum, für das die Marktdatenbeobachtung gültig ist.

Ergebnisinterpretation

Ein Kurvenname allein reicht nicht aus. Die Kurve muss die benötigten Stützstellen, Daten und Konventionen für das Instrument enthalten. Bei Optionen und Inflationsprodukten sollten relevante Volatilitäten oder Indexfixings für das Beobachtungsdatum geprüft werden.

Häufige Probleme

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Marktdaten

ProblemBedeutungMögliche Aktion
Fehlende KurveDas Instrument kann eine benötigte Kurve nicht auflösen.Kurvenmapping sowie Währungs- und Indexkonventionen prüfen.
Fehlendes FixingCoupon oder Indexzahlung benötigt eine fehlende historische Beobachtung.Fixing-Kalender und Beobachtungsverzug prüfen.
Ungültige VolatilitätEine Volatilität fehlt, ist negativ oder verletzt Konventionen.Volatilitätsfläche und Produktkonvention prüfen.
Veralteter QuoteDer verfügbare Quote ist älter als erwartet.Klären, ob stale Daten für den Lauf zulässig sind.

Empfohlene Praxis

Wenn ein Ergebnis auffällig wirkt, vergleichen Sie zuerst die Instrumentanforderungen mit den verfügbaren Marktdaten. Das ist besonders wichtig für Inflation, Volatilität und Cross-Currency-Produkte.

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Validation Dashboard

Validation Runs, Toleranzen und Evidenzen auswerten

Zweck

Das Validation Dashboard zeigt, ob Modelle, Instrumente oder Methoden für einen definierten Scope bereit sind. Es bündelt Status, Toleranzen, Evidenzreferenzen und bekannte Einschränkungen.

Typischer Arbeitsablauf

  • Öffnen Sie das Dashboard, das zur Fragestellung passt.
  • Prüfen Sie Summary Cards für Passed, Warning, Failed und Unknown.
  • Öffnen Sie Matrixzeilen oder Zellen mit Amber, Red oder Unknown.
  • Lesen Sie Evidenz, Toleranz und Einschränkungen in der Detailansicht.
  • Folgen Sie Data-Quality-Links, wenn Inputdaten ein fehlendes, instabiles oder fehlgeschlagenes Ergebnis erklären könnten.
  • Nutzen Sie Report-Abschnitte für die fachliche Zusammenfassung.

Wichtige Felder

FeldBedeutung
Validation RunGeneriertes Evidenzpaket zu einem bestimmten Zeitpunkt.
StatusGreen, Amber, Red oder Unknown als Readiness-Signal.
ToleranzZulässige numerische Abweichung zwischen Erwartung und Ergebnis.
EvidenzreferenzLink oder Dateireferenz auf generierte Detailnachweise.
DQ-ReferenzLink auf Data-Quality-Prüfungen oder Findings, die mit dem Validierungseintrag verbunden sind.
EinschränkungBekannte Begrenzung bei Interpretation oder Nutzung.

Ergebnisinterpretation

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Validation Dashboard

Green bedeutet, dass die dokumentierten Prüfungen für den genannten Scope bestanden wurden. Amber steht meist für teilweise, toy-only oder eingeschränkte Evidenz. Red zeigt eine fehlgeschlagene kritische Prüfung. Unknown bedeutet, dass keine ausführbare Evidenz vorhanden ist oder der Eintrag nur inventarisiert wurde.

Data Quality kann zusätzlich Accepted zeigen, wenn ein Finding durch eine aktive Exception Rule abgedeckt ist. Accepted DQ Findings sind dokumentierte Ausnahmen, keine sauberen Passes. Behandeln Sie sie als Teil der Limitation-Prüfung bei der Interpretation von Model- oder Instrument-Readiness.

Wenn mehrere Exception Rules auf dasselbe DQ Finding passen, wird die Regel mit der niedrigsten Priority-Zahl angewendet. Die angewendete Regel ist im DQ-Result-Metadata-Feld AcceptedByExceptionRule sichtbar, inklusive Owner, Reason und Gültigkeitsdaten.

Data-Quality-Links

Instrument Validation und Model Validation können Links auf zugehörige Data-Quality-Evidenz anzeigen. Diese Links helfen zu unterscheiden, ob ein auffälliges Validierungsergebnis durch die Berechnungsmethode selbst oder durch fehlende, veraltete, inkonsistente oder unvollständige Inputdaten verursacht wurde.

Veröffentlichte Evidenz

Validierungsevidenz wird als kompaktes Evidenzpaket veröffentlicht, damit das Dashboard große Instrumenten- und Modellpacks effizient laden kann. Das Dashboard zeigt den zuletzt veröffentlichten Run je Pack und behält eine Version für Vergleichszwecke. Ältere generierte Versionen können aus dem Help-/Demo-Evidenzspeicher entfernt werden und sind kein dauerhaftes Archiv.

Nutzen Sie den DQ-Link, wenn:

  • eine Validierungszelle Amber, Red oder Unknown ist;
  • ein Ergebnis fehlt, obwohl Instrument oder Modell vorhanden sind;
  • ein Ergebnis nach Markt- oder Portfoliodatenänderungen unerwartet abweicht;
  • die Evidenz fehlende Quotes, fehlende Curve Mappings, stale Data, ungültige Stammdaten oder unvollständige Szenarioinputs erwähnt.

Der Link ist kontextabhängig:

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Validation Dashboard

BereichWas der DQ-Link typischerweise prüft
Instrument ValidationInstrumentstammdaten, Marktdaten-Mappings, erforderliche Quotes, capability-spezifische Inputs und bekannte Produkteinschränkungen.
Model ValidationInputs des Modellpacks, Szenariovektoren, Benchmark-Datasets, modellspezifische Annahmen und packbezogene DQ-Prüfungen.

Data-Quality-Evidenz ersetzt keine Modell- oder Instrumentenvalidierung. Sie erklärt, ob der Inputzustand zuverlässig genug ist, um die Validierungsevidenz zu interpretieren. Ein Modell kann methodisch korrekt sein und dennoch Amber oder Red sein, wenn die Validierungsinputdaten unvollständig sind.

Analyseablauf

Wenn ein Validierungsergebnis auffällig ist, prüfen Sie in dieser Reihenfolge:

  • Status und Limitation lesen.
  • Evidenzreferenz öffnen und Expected, Actual und Toleranz vergleichen.
  • DQ-Referenz öffnen und zuerst Critical Findings prüfen.
  • Datenprobleme von Berechnungsproblemen trennen.
  • Validierung erst erneut laufen lassen oder neu veröffentlichen, nachdem die Daten- oder Modellursache korrigiert wurde.

Hilfreiche Interpretation:

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Validation Dashboard

BeobachtungWahrscheinliche BedeutungNächster Schritt
Red Validation und Critical DQ FindingDas Ergebnis kann durch ungültige oder fehlende Inputdaten verursacht sein.Zuerst DQ-Problem beheben, danach Validierung neu erzeugen.
Red Validation ohne DQ FindingBerechnung, Benchmark, Toleranz oder Modelllogik muss geprüft werden.Evidenz und Modellannahmen prüfen.
Amber Validation und Warning DQ FindingErgebnis kann nur unter dokumentierten Einschränkungen nutzbar sein.Limitationen vor Nutzung lesen.
Green Validation und Accepted DQ FindingBerechnungsevidenz hat bestanden, aber eine Input-Quality-Exception wurde angewendet.Owner, Reason und Gültigkeitszeitraum prüfen, bevor das Ergebnis genutzt wird.
Unknown Validation und fehlende DQ-EvidenzModell oder Instrument kann für diesen Scope nur inventarisiert sein.Als nicht validiert behandeln, bis Evidenz existiert.

Häufige Probleme

ProblemBedeutungMögliche Aktion
Warning-StatusEvidenz ist vorhanden, aber eingeschränkt.Details öffnen und Einschränkung vor Nutzung lesen.
Fehlgeschlagene ValidierungErwartung und Ergebnis liegen außerhalb der Toleranz oder eine kritische Prüfung ist fehlgeschlagen.Evidenz prüfen und erst nach Daten- oder Modellkorrektur erneut laufen lassen.
Fehlende EvidenzDas Evidenzpaket enthält keinen Nachweis für den Eintrag.Eintrag für den aktuellen Scope als nicht validiert behandeln.
DQ-Link zeigt Critical FindingsInputs sind für eine belastbare Interpretation nicht sicher genug.Datenproblem beheben, bevor das Validierungsergebnis verwendet wird.
DQ-Link zeigt Accepted FindingsEine Exception Rule hat ein bekanntes Finding akzeptiert.Rule Name, Owner, Reason und Ablaufdatum prüfen.

Empfohlene Praxis

Interpretieren Sie einen Dashboard-Status nie ohne Scope und Einschränkungen. Validierungsevidenz gilt für ein bestimmtes Modell, Instrument, Dataset und Datum; sie ist keine pauschale Freigabe.

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System Overview und Workflow Queue

Live Worker, Broker Queues, Workflow Statistiken und Admission Queue verstehen

Zweck

Der Systembereich hilft Operatoren und Fachanwendern zu verstehen, ob die Workflow-Verarbeitung gesund ist. Er trennt drei unterschiedliche Sichten:

SeiteZweck
System OverviewLive-Zustand von Workern und Message Broker.
StatistikenHistorische Workflow-Runs mit Größe, Laufzeit und Metadaten.
Workflow QueueAdmission-Zustand von Workflow-Batches: queued, running, failed und kürzlich completed.

Die wichtigste Unterscheidung: Die Message Broker Tabelle zeigt RabbitMQ Queues. Die Workflow Queue Seite zeigt die Workflow-Admission-Queue des Portals. Beide hängen zusammen, sind aber nicht dieselbe Queue.

System Overview

System Overview ist eine Live-Sicht über PushNotifier. Updates kommen ungefähr alle zwei Sekunden.

Der Kopfbereich zeigt:

FeldBedeutung
WorkersAnzahl der Worker, die PushNotifier kennt.
IdleWorker, die keine Nachricht verarbeiten.
BusyWorker mit aktiver Arbeit.
BrokerOb der RabbitMQ Management Endpoint erreichbar ist.
Push connectionSignalR-Verbindung zwischen Portal und PushNotifier.
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System Overview und Workflow Queue

Wenn die Push-Verbindung getrennt ist, kann die Ansicht alte Daten zeigen. Wenn der Broker offline ist, können Worker-Heartbeats sichtbar bleiben, aber Queue-Größen nicht gelesen werden.

Worker State Tabelle

Worker senden Heartbeat Events über den Priority/Control Channel. Das Heartbeat-Intervall beträgt zwei Sekunden.

SpalteBedeutung
StateIdle, Busy oder Stale.
Core LoadSingle-Core-äquivalente CPU-Last des Worker-Prozesses.
ServiceService- oder Queue-Name des Workers.
BuildBuild-Version des Worker-Prozesses.
MachineContainer- oder Hostname.
ProcessBetriebssystem-Prozess-ID.
Current WorkAktuelle Aktivität, z. B. valuation, pricing oder cashflow extraction.
Last SeenZeitpunkt des letzten Heartbeats bei PushNotifier.

Worker States

StateBedeutungTypische Interpretation
IdleWorker lebt und verarbeitet keine Arbeit.Für neue Nachrichten verfügbar.
BusyWorker lebt und hat aktive Arbeit.Verarbeitet eine Nachricht.
StaleSeit mehr als dem Stale-Threshold kam kein Heartbeat.Worker ist evtl. gestoppt, neu gestartet oder getrennt.
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System Overview und Workflow Queue

Der Stale-Threshold ist kurz, aktuell etwa 15 Sekunden. Forget stale workers entfernt stale Einträge aus der In-Memory-Übersicht. Es stoppt oder startet keinen Worker.

Core Load

Core Load ist bewusst nicht host-normalisierte CPU. Worker verarbeiten jeweils eine Nachricht zur Zeit, daher zeigt die UI single-core-äquivalente Auslastung.

Das bedeutet:

AnzeigeBedeutung
Nahe 0%Worker ist meist idle oder wartet.
40-70%Worker leistet relevante CPU-Arbeit, sättigt aber keinen Core vollständig.
80-100%Worker sättigt seine Verarbeitungsthread nahezu.

Auf einem Host mit vielen Cores kann ein einzelner beschäftigter Worker in Systemtools nur wenige Prozent zeigen. In dieser Tabelle kann er korrekt nahe 100% erscheinen, weil der Worker selbst single-threaded arbeitet.

Das Liniendiagramm zeigt die letzten 30 Last-Samples. Bei zwei Sekunden Heartbeat entspricht das ungefähr einer Minute.

Message Broker Tabelle

Diese Tabelle liest RabbitMQ Queue-Zustand über die RabbitMQ Management API.

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System Overview und Workflow Queue

SpalteBedeutung
QueueRabbitMQ Queue-Name.
StateQueue-Zustand laut Broker.
ReadyNachrichten, die in der Queue warten.
UnackedNachrichten, die an Consumer geliefert, aber noch nicht bestätigt wurden.
TotalGesamte Nachrichten laut Broker, normalerweise Ready plus Unacked.
Last MinuteQueue-Size-Sparkline für die letzten 30 Broker-Samples.
ConsumersAnzahl aktiver Queue-Consumer.
ActionsOperative Aktion wie Purge von Ready Messages.

Broker Queue Werte lesen

MusterBedeutungMögliche Aktion
Ready wächst, Consumers ist nullKein Service konsumiert die Queue.Prüfen, ob Service oder Worker Container läuft.
Ready wächst, Consumers existierenConsumer kommen nicht nach oder sind blockiert.Worker State, Logs und Current Work prüfen.
Unacked bleibt hochNachrichten wurden geliefert, aber nicht bestätigt.Prüfen, ob Consumer hängen oder langsam sind.
Total steigt und fällt wiederWorkload Burst wurde verarbeitet.Normalerweise unkritisch.
Queue fehltQueue wurde nicht deklariert oder Monitor kann sie nicht lesen.Service-Startup und Broker-Konfiguration prüfen.

Die Last-Minute-Kurve ist grün, wenn die Queue leer ist, und warnfarben, wenn Nachrichten vorhanden sind.

Broker Queues purgen

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System Overview und Workflow Queue

Purge entfernt Ready Messages aus einer überwachten Queue. Das sollte vorsichtig verwendet werden.

Purge entfernt normalerweise keine Nachrichten, die bereits an Consumer geliefert und unacknowledged sind. Wenn Arbeit bereits läuft, kann der relevante Worker oder Service sie weiterhin abschließen oder fehlschlagen lassen.

Eine Queue nicht nur deshalb purgen, weil Nachrichten sichtbar sind. Zuerst klären, ob die Nachrichten veraltet, doppelt oder bewusst aufgegeben sind.

Statistiken

Die Statistikseite zeigt historische Workflow-Run-Datensätze aus PushNotifier. Sie lädt die letzten Workflow Run Statistics und aktualisiert nach Workflow-State-Updates.

Karten:

KarteBedeutung
RunsAnzahl sichtbarer Runs nach Filter.
CompletedRuns mit Status Completed.
Largest Instrument SetGrößte Instrumentenanzahl in den sichtbaren Runs.
Max Estimated ObservationsGrößte geschätzte Valuation Observation Count.

Der Modellfilter grenzt die Liste auf ein Modell ein, z. B. VaR95, Hybrid95, Valuation oder ein anderes Workflow-Modell.

Statistik-Tabelle

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System Overview und Workflow Queue

SpalteBedeutung
StartedStartzeit des Workflows.
ModelModell- oder Workflow-Model-Label.
DateReferenzdatum / COB.
StatusCompleted, Failed, Running oder anderer Workflow-Status.
DurationLaufzeit in Sekunden.
InstrumentsAnzahl der Instrumente.
ScenariosScenario-State Count.
DimensionsShock Analytics Dimension Count.
Estimated ObservationsGrobe Skalenschätzung der Bewertungsbeobachtungen.

Das Detailpanel zeigt Simulation Id, Currency, Portfolio Count, Aggregation Flag, Measure Type, Finish Time sowie kompakte und rohe Statistik-JSON.

Statistiken nutzen

Statistiken beantworten Fragen wie:

FrageWo prüfen
Ist der letzte VaR-Run fertig?Status und Started Spalten.
Warum war der Run langsamer als üblich?Instruments, Scenarios, Dimensions und Estimated Observations.
Welche Simulation Id soll ich prüfen?Detailpanel und Copy Button.
Wurde Aggregation angefordert?Detailpanel.
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System Overview und Workflow Queue

Statistiken sind nicht die beste Sicht für live hängende Arbeit. Dafür System Overview und Workflow Queue verwenden.

Workflow Queue

Workflow Queue zeigt die von PushNotifier verwaltete Workflow-Admission-Queue. Diese Queue steuert, welcher Workflow-Batch laufen darf.

Sie ist nicht die RabbitMQ Broker Queue.

Die Admission Queue verhindert unkontrolliert überlappende Workflow-Batches. Queued und Running Batches können nachfolgende Batches blockieren, bis sie terminal sind.

Karten:

KarteBedeutung
Active SchedulesAktive cron-artige Workflow Schedules.
QueuedBatches, die auf Admission warten.
RunningAktuell zugelassener/laufender Batch.
FailedFailed oder PartiallyFailed Batches.

Admission Queue Tabelle

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System Overview und Workflow Queue

SpalteBedeutung
StatusBatch-Zustand: Queued, Running, Completed, Failed, PartiallyFailed oder Cancelled.
QueuedZeitpunkt, an dem der Batch in die Admission Queue kam.
StartedZeitpunkt, an dem Dispatch startete.
BatchKurze Batch Id und interne Row Id.
COBReferenzdatum.
CurrencyReporting Currency.
ModelsModelle aus dem Batch Payload.
WorkflowsDispatchte Workflow-Anzahl gegenüber angeforderter Workflow-Anzahl.
Last ProgressLetzter Fortschrittszeitpunkt des Batches.
ActionsChild Workflows öffnen oder Queue unblocken.

Das Öffnen eines Batches zeigt Child Workflows mit Workflow Type, Model, COB, Start/Finish-Zeit und Workflow Id.

Unblock Queue

Unblock ist eine Operator-Aktion für verlassene Admission Batches.

Aktueller Batch StateErgebnis von Unblock
QueuedBatch wird Cancelled.
RunningBatch wird Failed.

Alle nicht-terminalen Child Workflows werden ebenfalls failed markiert, und der Admission Service versucht, den nächsten queued Batch zu starten.

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System Overview und Workflow Queue

Unblock nur verwenden, wenn der Batch sicher verlassen wurde. Die Aktion verändert persistierten Workflow-Zustand.

Active Schedules

Active Schedules zeigen konfigurierte zeitgesteuerte Workflow-Auslöser.

SpalteBedeutung
NameSchedule Name.
CronCron Expression.
Time ZoneZeitzone für die Auswertung des Schedules.
Last RunLetzter Triggerzeitpunkt.
Last SuccessLetzter erfolgreicher Scheduled Run.
Last FailureLetzter fehlgeschlagener Scheduled Run und Fehler.

Recent Scheduled Runs

Recent Scheduled Runs zeigen die letzten schedule-getriggerten Workflow-Batches. Nicht abgeschlossene Runs und Completed Runs aus dem jüngeren Zeitfenster sind enthalten.

cenaryx.euSeite 24© 2026 CENARYX
CENARYXBenutzerhandbuch

System Overview und Workflow Queue

SpalteBedeutung
StatusStatus des Scheduled Runs.
ScheduleSchedule Name.
TriggeredTriggerzeit.
SourceManual oder Scheduler Source.
COBReferenzdatum.
FinishedFinish Time.
BatchBatch Id, die in Admission eingegangen ist.

Troubleshooting

SymptomWahrscheinliche UrsacheErste Prüfung
Dashboard zeigt keine neuen ErgebnisseWorkflow ist nicht fertig oder Aggregation lief nicht.Statistics und Workflow Queue.
Workflow Queue hat lange einen Running BatchBatch läuft noch oder ist verlassen.Child Workflows öffnen, danach Worker und Logs prüfen.
RabbitMQ Ready wächstConsumer fehlen oder sind langsamer als Producer.Broker Consumers und Worker States.
Unacked bleibt hochConsumer hat Arbeit erhalten, aber nicht bestätigt.Worker Current Work und Service Logs.
Worker verschwinden oder werden staleHeartbeats stoppen.Containerstatus und PushNotifier-Verbindung.
Core Load ist hoch ohne FortschrittWorker ist CPU-bound oder steckt in Berechnung.Current Work, Logs und Batch Progress.

Empfohlene Praxis

Die Seiten in dieser Reihenfolge nutzen:

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CENARYXBenutzerhandbuch

System Overview und Workflow Queue

  • System Overview: prüfen, ob Worker und Broker leben.
  • Workflow Queue: prüfen, ob ein alter Batch Admission blockiert.
  • Statistiken: prüfen, ob der Run abgeschlossen ist und wie groß er war.
  • Fachliches Dashboard: Business-Ergebnisse und Evidenz prüfen.

Diese Reihenfolge trennt Infrastrukturzustand, Workflow Admission, historische Run-Fakten und fachliche Interpretation.

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CENARYXMethodology

Discounted Cashflow Bewertung

Wie deterministische Cashflows in Barwerte überführt werden

Zweck

Discounted Cashflow Bewertung überführt erwartete Zahlungen in einen Barwert. Dafür werden Discount Factors aus der relevanten Kurve verwendet.

Typischer Arbeitsablauf

  • Alle zukünftigen Cashflows nach dem Bewertungsdatum bestimmen.
  • Discount Curve und Währung auflösen.
  • Day Count, Settlement und Business-Day-Konventionen anwenden.
  • Jeden Cashflow auf das Bewertungsdatum diskontieren.
  • Diskontierte Cashflows summieren und Clean/Dirty Price ausweisen.

Beispielrechnung

SchrittBeispiel
CashflowEUR 1.000.000 in einem Jahr
Discount Factor0,970873786
Barwert\(1{.}000{.}000 \times 0{,}970873786 = \text{EUR }970{.}873{,}79\)

Formel

$$ PV = \sum_i CF_i \cdot DF(t_i) $$

$$ DirtyPrice = \frac{PV}{Notional} \cdot 100 $$

$$ CleanPrice = DirtyPrice - AccruedInterest $$

Wichtige Felder

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CENARYXMethodology

Discounted Cashflow Bewertung

FeldBedeutung
Discount CurveKurve zur Diskontierung zukünftiger Cashflows.
Accrued InterestAufgelaufener, aber noch nicht gezahlter Couponzins.
Dirty PriceClean Price plus Accrued Interest.
Settlement DateDatum der wirtschaftlichen Abwicklung.

Empfohlene Praxis

Wenn der Barwert auffällig ist, prüfen Sie zuerst Cashflow-Daten, danach Kurvenmapping, Discount Factors, Accrued Interest und Vorzeichen des Nominals.

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CENARYXMethodology

Sensitivitäten und PV01

Wie Kurvenbumps und finite Differenzen gelesen werden

Zweck

Sensitivitäten zeigen, wie sich ein Ergebnis bei einer Änderung eines Marktdateninputs verhält. PV01 ist die Barwertänderung für eine Bewegung der Kurve um einen Basispunkt.

Typischer Arbeitsablauf

  • Base PV berechnen.
  • Relevante Kurve um die konfigurierte Bump Size nach oben und unten verschieben.
  • Barwert für beide verschobenen Kurven neu berechnen.
  • Finite-Difference-Ergebnis mit dem berichteten PV01 vergleichen.

Beispielrechnung

PositionWert
Base PV1.000.000,00
PV nach +1 bp999.200,00
PV nach -1 bp1.000.800,00
Central-Difference PV01\(\frac{1{.}000{.}800 - 999{.}200}{2} = 800{,}00\)

Formel

$$ PV01 = \frac{PV_{down} - PV_{up}}{2} $$

$$ CentralDelta = \frac{PV_{up} - PV_{down}}{2 \cdot bump} $$

Das angezeigte Vorzeichen hängt von der Reporting-Konvention ab. Einige Reports zeigen die Wertänderung bei einem Rate Increase, andere die Risikoposition für einen Basispunkt.

Ergebnisinterpretation

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CENARYXMethodology

Sensitivitäten und PV01

Ein positiver PV01 bedeutet häufig, dass der Wert steigt, wenn Zinsen fallen. Prüfen Sie immer die Sign Convention im Ergebnisdetail.

Für Non-Maturity Deposits ist zusätzlich zu unterscheiden, ob die Sensitivität aus der Kurve oder aus der optionalen Floor-Komponente stammt.

SensitivitätNMD-Interpretation
IR Delta / PV01Reaktion des Runoff-Barwerts auf die Diskontkurve und die modellierte Behavioral Duration.
IrVegaReaktion des Zero-Floor-Werts auf die gemappte Normal-Volatilitätsfläche.
Null-VegaNur unauffällig, wenn der Floor deaktiviert ist oder keine relevante Optionsexponierung besteht. Bei aktivem Floor Surface Mapping und FloorStrike prüfen.

Häufige Probleme

ProblemBedeutungMögliche Aktion
Falsches VorzeichenBump- oder Reporting-Konvention unterscheidet sich.Sign Convention und Payer/Receiver-Richtung vergleichen.
Keine SensitivitätVerschobene Kurve oder Bewertungsmodell fehlt.Kurvenmapping und Instrumentunterstützung prüfen.
Sehr große SensitivitätQuantity, Notional oder Kurvenbucket kann falsch sein.Positionsgröße und Risk-Factor-Mapping prüfen.
NMD-Vega fehltNormal-Volatilitätsfläche oder Strike-Mapping passt nicht zur Floor-Bewertung.IncludeFloorValue, Surface Mapping, Surface Nodes und FloorStrike prüfen.
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VaR und Expected Shortfall

Wie historische Tail-Kennzahlen interpretiert werden

Zweck

VaR und Expected Shortfall beschreiben Tail-Verluste aus einer Szenario-PnL-Verteilung. Es sind Risikokennzahlen, keine Bewertungskennzahlen.

Typischer Arbeitsablauf

  • Szenario-PnL-Werte erzeugen oder laden.
  • Verluste gemäß Sign Convention sortieren.
  • Quantil für VaR auswählen.
  • Tail für Expected Shortfall mitteln.
  • Aggregationsebene und Portfoliofilter prüfen.

Beispielrechnung

PositionBeispiel
Sortierte Verluste10, 20, 35, 50, 80
Konfidenzniveau80%
VaR50 bei Nearest-Rank-Auswahl
ESDurchschnitt des Tails, abhängig von der Konvention

Formel

$$ VaR_{\alpha} = Q_{\alpha}(L) $$

$$ ES_{\alpha} = \mathbb{E}\left[L \mid L \ge VaR_{\alpha}\right] $$

Bei PnL-Vektoren muss die Sign Convention zuerst PnL in Verluste überführen. Negative PnL ist in der Regel ein positiver Verlust.

Ergebnisinterpretation

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VaR und Expected Shortfall

VaR beantwortet die Frage, wie groß ein Verlust bei einem Konfidenzniveau sein kann. ES beschreibt den durchschnittlichen Verlust im Tail. Vergleichen Sie Ergebnisse nur bei gleichem Konfidenzniveau, Horizont, Vorzeichen und Aggregationslevel.

Empfohlene Praxis

Wenn das Dashboard keine VaR-Daten zeigt, prüfen Sie Aggregationsebene, Run-Datum, Portfolio und ob der Lauf für das relevante Szenariopaket abgeschlossen wurde.

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Stress Testing

Stressszenario-Familien, Macro-Szenarien und Dashboard-Interpretation

Zweck des Dashboards

Das Stress-Testing-Dashboard zeigt Szenario-PnL nach Szenariofamilie, Aggregationsebene und Instrument. Es dient dem Vergleich deterministischer Schocks, nicht der Schätzung statistischer Tail-Wahrscheinlichkeiten.

Szenariofamilien

SzenariofamilieWas passiertCharakterTypische Interpretation
BasicEinzelne oder einfache kombinierte Risikofaktor-Schocks werden angewendet.Mechanischer Sensitivitätsstress.Gut zur Erklärung, welches Portfolio, Desk oder Instrument von einem Treiber abhängt.
EBAAufsichtliche Schocks werden konsistent über konfigurierte Marktrisikotreiber angewendet.Regulatorischer Benchmark-Stress.Gut für Vergleiche unter einem standardisierten severe-but-plausible Setup.
MacroHistorische oder narrative Krisenvorlagen bewegen mehrere Assetklassen gemeinsam.Multi-Faktor-Krisenszenario.Gut zur Analyse von Cross-Asset-Verlusten und Diversifikationsbruch.

Szenariokatalog

SzenariosetEnthaltene SzenarienCharakter
BasicRelative Schocks für EqDelta, FxDelta und CmDelta: -50%, -20%, -15%, -10%, -5%, -2.5%, +2.5%, +5%, +10%, +15%, +20%, +50%.Einzelfaktor-Preisstress als Ladder.
BasicAbsolute Schocks für IrDelta und CsDelta: -200 bp, -100 bp, -50 bp, -20 bp, -10 bp, -5 bp, +5 bp, +10 bp, +20 bp, +50 bp, +100 bp, +200 bp.Einzelfaktor-Kurven- oder Spreadstress als Ladder.
EBAEBA2025/Adverse.EZB-Szenario für den EU-weiten EBA-Stresstest 2025; Schocks werden aus dem EBA-Workbook für Equity, Commodity, Funds, Rates, FX, Sovereign Credit und Corporate Credit gelesen.

Macro-Szenariokatalog

Jeder Macro-Eintrag ist eine Cross-Asset-Vorlage. Die Varianten teilen die gleiche Krisenlogik, nutzen aber eigene Szenario-Keys und unterschiedliche Severity-Skalierung.

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Stress Testing

FamilieCharakterVarianten
GFCKredit- und Liquiditätsfreeze nach Vorbild der globalen Finanzkrise 2007-09.LehmanSevere, MortgageCreditCrash, BankFundingFreeze, InterbankTrustBreak, SecuritizationCollapse, GlobalDeleveraging, CounterpartyPanic, CreditMarketShutdown, SystemicBankStress, GfcReplayExtreme
COVIDPandemieartiger Sudden Stop und Liquiditätsstress.SuddenStop, LockdownShock, LiquidityDash, OilDemandCollapse, TravelShutdown, SupplyChainFreeze, EmergencyCuts, CreditDrawdown, PandemicSecondWave, CovidReplayExtreme
DotcomGrowth-Equity-Crash und Investitionsrückgang.TechCrash, GrowthMultipleReset, IPOFreeze, TelecomDebtStress, ProfitlessTechUnwind, NasdaqStyleDrawdown, VentureFundingStop, SoftwareDerating, EquityVolSpike, DotcomReplayExtreme
EuroSovEuro-Staatsschulden- und Bank-Sovereign-Feedback-Stress.PeripheryCrisis, SovereignBankLoop, EuroBreakupFear, ItalianSpreadShock, SpanishSpreadShock, BankRecapitalization, CollateralHaircutShock, BundFlightToQuality, EuroFundingStress, EuroSovReplayExtreme
UkraineEnergyEnergieangebotsschock, Inflationsimpuls und Europe Risk-off.GasSupplyShock, OilEmbargo, SanctionsEscalation, EuropeTermsOfTrade, EnergyMarginCalls, WinterShortage, IndustrialCurtailment, FoodEnergyInflation, PipelineDisruption, UkraineReplayExtreme
OilStagflationÖlgetriebene Inflation bei schwachem Wachstum und Risk-Asset-Repricing.OilEmbargo, WagePriceSpiral, PersistentInflation, RealRateShock, CommoditySupplyShock, StagflationRecession, CentralBankBehindCurve, EnergyRationing, InflationRiskPremium, SeventiesReplayExtreme
BlackMondayAbrupter Equity-Gap und Volatilitätsschock.EquityGap, VolatilityExplosion, PortfolioInsuranceUnwind, IndexLiquidityGap, CrossAssetVaRShock, RiskParityUnwind, MarginCallCascade, EquityCircuitBreak, VolControlSelling, BlackMondayReplayExtreme
LTCMLeveraged Relative-Value-Unwind und EM-Contagion.RussiaDefault, RelativeValueUnwind, EMContagion, SwapSpreadBlowout, LiquidityPremiumShock, HedgeFundDeleveraging, BasisTradeUnwind, FlightToTreasuries, FundingMarketStress, LtcmReplayExtreme
TaperTantrumAbrupte globale Rates-Neubewertung und USD-Unterstützung.RatesSelloff, TermPremiumJump, UsdRatesReprice, EMOutflow, MortgageConvexity, CurveBearSteepener, BondFundOutflow, DurationShock, CarryUnwind, TaperReplayExtreme
UKGiltGBP-Kurvenschock und Collateral-/Liquiditätsstress.GiltCurveShock, LdiCollateralCall, SterlingCrisis, PensionDeleveraging, LongEndRatesGap, FiscalCredibilityShock, GbpFundingStress, LiabilityHedgeUnwind, GiltLiquidityGap, GiltReplayExtreme

Widgets lesen

WidgetInterpretation
KPI StripZeigt Gesamtverlust und Haupttreiber für das gewählte Szenarioset.
Diverging Bar ChartVergleicht positive und negative Szenarioeffekte zwischen Gruppen.
Scenario Exposure TableBricht Szenario-PnL nach Group, Book, Desk oder Portfolio herunter.
Instrument TableZeigt instrumentbezogene Treiber für die ausgewählte Zeile.

Vergleichen Sie Stress-Ergebnisse nur bei gleichem Referenzdatum, gleicher Währung, gleichem Szenarioset und gleicher Aggregationsebene.

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Risikokennzahlen und VaR-Modelle

VaR, ES, historische, hybride, Delta-Normal- und Monte-Carlo-Modelle

Zweck

Dieser Artikel erklärt die wichtigsten Marktrisikokennzahlen in der Model Validation: VaR, Expected Shortfall, historische Simulation, hybride historische Simulation, Delta-Normal-VaR und Monte-Carlo-Simulation. Die Inhalte orientieren sich an den Konzepten aus FRM Notes v0.37 und an der Portal-Konvention, dass Evidenzen die Verlust- oder PnL-Richtung ausdrücklich dokumentieren müssen.

Verlust- und PnL-Konvention

Viele Risikotexte definieren VaR auf einer Verlustvariable \(L\). Das Portal speichert Szenarioergebnisse häufig als PnL \(P\). Der Zusammenhang ist:

$$ L = -P $$

Für eine Verlustverteilung mit Verteilungsfunktion \(F_L\) lautet der VaR zum Konfidenzniveau \(\alpha\):

$$ VaR_\alpha = F_L^{-1}(\alpha) $$

Wenn das Portal VaR auf einem PnL-Vektor zeigt, kann der Wert als ungünstiges Lower-Tail-PnL dargestellt werden. Deshalb gehört die Vorzeichenkonvention in die Evidenz und darf nicht aus dem Modellnamen abgeleitet werden.

Expected Shortfall

Expected Shortfall ist der durchschnittliche Verlust jenseits der VaR-Schwelle:

$$ ES_\alpha = E[L \mid L \ge VaR_\alpha] $$

Für eine stetige Verteilung:

$$ ES_\alpha = \frac{1}{1-\alpha}\int_\alpha^1 F_L^{-1}(u)\,du $$

In einem historischen Simulationspack wird ES aus den ausgewählten Tail-Szenarien berechnet. Die Evidenz sollte Konfidenzniveau, Tail-Größe, Szenarioanzahl und Vorzeichenkonvention zeigen.

Historische Simulation

Die historische Simulation bewertet das Portfolio unter historischen Marktschocks und verwendet den resultierenden Szenario-PnL-Vektor direkt. Sie setzt keine Normalverteilung voraus.

Typischer Ablauf:

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Risikokennzahlen und VaR-Modelle

SchrittBedeutung
Schocks erzeugenMarktbewegungen werden aus historischen Marktdaten erstellt.
Positionen bewertenJede Position wird unter jedem Schock bewertet.
Szenariovektoren bildenPositions-PnL wird nach Assetklasse und Total Loss aggregiert.
Tail-Kennzahl berechnenVaR, ES, Best Case und Worst Case werden aus dem sortierten Vektor gelesen.

Für einen sortierten Verlustvektor \(L_{(1)} \le \ldots \le L_{(n)}\) kann ein einfacher empirischer Quantilwert so geschrieben werden:

$$ VaR_\alpha = L_{(\lceil \alpha n \rceil)} $$

Produktionssysteme verwenden unterschiedliche Interpolations- und Indexkonventionen. Deshalb dokumentiert die Validierung den exakten Aggregator oder die Benchmark-Konvention.

Hybride historische Simulation

Die hybride historische Simulation gewichtet historische Beobachtungen nach Alter. Jüngere Szenarien erhalten typischerweise ein höheres Gewicht.

Mit Decay-Faktor \(\lambda\) lautet eine normalisierte Konvention:

$$ w_i = \frac{(1-\lambda)\lambda^{n-i}}{\sum_{j=1}^{n}(1-\lambda)\lambda^{n-j}} $$

wobei ein größeres \(i\) eine neuere Beobachtung bezeichnet. Der gewichtete VaR wird bestimmt, indem Szenarien nach Verlust- oder PnL-Konvention sortiert und Gewichte bis zur Ziel-Tail-Wahrscheinlichkeit kumuliert werden:

$$ \sum_{i \in \text{Tail}} w_i \ge 1-\alpha $$

Im Portal zeigt die hybride TL-Ansicht den gewichteten Tail-Beitrag für den Total-Loss-Vektor, weil dort die kumulative Gewichtung am besten prüfbar ist.

Delta-Normal-VaR

Delta-Normal-VaR approximiert Portfoliowertänderungen mit linearen Sensitivitäten und einer Kovarianzmatrix. Für Exposure-Vektor \(x\) und Kovarianzmatrix \(\Sigma\):

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Risikokennzahlen und VaR-Modelle

$$ \sigma_P^2 = x^\top \Sigma x $$

Bei normalverteilten Renditen kann der Verlust-VaR geschrieben werden als:

$$ VaR_\alpha = \mu_P + z_\alpha \sigma_P $$

Eine übliche Zeit-Skalierung ist:

$$ VaR_{h} \approx VaR_{1d}\sqrt{h} $$

Diese Wurzel-Zeit-Regel ist nur sinnvoll, wenn Renditeprozess und Unabhängigkeitsannahmen zum Anwendungsfall passen.

Optionsapproximation

Für Optionen und nichtlineare Produkte lautet eine Delta-Approximation erster Ordnung:

$$ \Delta V \approx \Delta \cdot \Delta S $$

Eine Delta-Gamma-Approximation zweiter Ordnung lautet:

$$ \Delta V \approx \Delta \cdot \Delta S + \frac{1}{2}\Gamma(\Delta S)^2 $$

Historische Vollbewertung ist für Validierungspacks vorzuziehen, wenn die Produktionsengine denselben Pricing-Pfad ausführen kann.

Monte-Carlo-VaR

Monte Carlo VaR erzeugt simulierte Marktszenarien aus einem stochastischen Modell, bewertet das Portfolio neu und liest die Risikokennzahl aus dem simulierten PnL-Vektor.

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Risikokennzahlen und VaR-Modelle

KontrolleWarum sie wichtig ist
ZufallsseedMacht die Validierung reproduzierbar.
VerteilungsannahmeBestimmt Tail-Verhalten und Stress-Schwere.
KorrelationsmodellSteuert Diversifikation und Konzentration.
Anzahl der PfadeSteuert Stichprobenfehler.
BewertungsmodellMuss zum validierten Modell passen.

Ergebnisinterpretation

ErgebnisInterpretation
Worst CaseUngünstigstes Szenario im publizierten Vektor.
VaR95 / VaR99Tail-Perzentil unter der gewählten Konvention.
ES95 / ES99Durchschnitt der Tail-Szenarien jenseits des VaR.
Best CaseGünstigstes Szenario im publizierten Vektor.
Hybrid VaR/ESTail-Kennzahl mit altersgewichteten Szenarien.

Häufige Probleme

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Risikokennzahlen und VaR-Modelle

ProblemBedeutungMögliche Aktion
Unerwartetes VorzeichenVerlust- und PnL-Konventionen werden gemischt.Evidenzkonvention prüfen.
Zu wenige SzenarienTail-Kennzahlen sind instabil.Szenariofenster und Beobachtungsanzahl prüfen.
Hybrid-Ergebnis weicht stark abJüngere Beobachtungen sind anders gewichtet.Decay-Faktor und kumulative Gewichte prüfen.
Options-VaR zu kleinVolatilitäts- oder nichtlineare Schocks fehlen.IR-, Equity- und Volatilitätsschocks prüfen.

Empfohlene Praxis

Zuerst die Schocktabelle prüfen, danach Szenariovektor, Portfolioaggregation und Ergebnistabelle. Eine VaR-Zahl ohne zugrunde liegenden Vektor ist keine ausreichende Validierungsevidenz.

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Volatilitäts- und Korrelationsmodelle

Renditekonventionen, EWMA, GARCH, Korrelationen und Kovarianzaggregation

Zweck

Volatilitäts- und Korrelationsmodelle überführen Marktbeobachtungen in Risikoinputs. Sie werden in parametrischem VaR, Optionsbewertung, Volatilitätsflächenvalidierung und Stressdesign verwendet. Dieser Artikel fasst zentrale Formeln aus FRM Notes v0.37 zusammen und erklärt ihre Interpretation im Portal.

Renditen

Für einen Marktpreis oder Indexstand \(S_t\) ist die stetig kompoundierte Rendite:

$$ u_t = \ln\left(\frac{S_t}{S_{t-1}}\right) $$

Bei kleinen Bewegungen sind Logrenditen und einfache Prozentänderungen ähnlich, aber nicht identisch. Die Validierung sollte die verwendete Renditekonvention dokumentieren.

Stichprobenvolatilität

Für tägliche Renditen \(u_t\) ist die Stichprobenvarianz:

$$ s^2 = \frac{1}{n-1}\sum_{t=1}^{n}(u_t-\bar{u})^2 $$

Tägliche Volatilität wird annualisiert mit:

$$ \sigma_{\text{Jahr}} = \sigma_{\text{Tag}}\sqrt{252} $$

Der Faktor 252 ist eine Handelstage-Konvention und sollte nicht stillschweigend auf wöchentliche, monatliche oder unregelmäßige Daten angewandt werden.

EWMA-Volatilität

Exponentially Weighted Moving Average gewichtet jüngere Renditen stärker:

$$ \sigma_t^2 = \lambda\sigma_{t-1}^2 + (1-\lambda)u_{t-1}^2 $$

Ein hohes \(\lambda\) reagiert langsam, ein niedriges \(\lambda\) reagiert schnell.

EWMA-Kovarianz verwendet dieselbe Logik:

$$ cov_t(x,y)=\lambda cov_{t-1}(x,y)+(1-\lambda)x_{t-1}y_{t-1} $$

GARCH(1,1)

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Volatilitäts- und Korrelationsmodelle

Ein GARCH(1,1)-Modell kombiniert Langfristkomponente, letzte quadrierte Rendite und vorherige Varianz:

$$ \sigma_t^2 = \omega + \alpha u_{t-1}^2 + \beta\sigma_{t-1}^2 $$

Die langfristige Varianz ist:

$$ V_L = \frac{\omega}{1-\alpha-\beta} $$

Eine übliche Stabilitätsbedingung ist:

$$ \alpha + \beta < 1 $$

Wenn diese Bedingung verletzt ist, kann das Modell instabiles Langfristverhalten zeigen.

Korrelation

Für zwei Renditereihen \(x\) und \(y\):

$$ \rho_{xy}=\frac{cov(x,y)}{\sigma_x\sigma_y} $$

Korrelation garantiert in Stressphasen keine Diversifikation. Validierung sollte prüfen, ob Korrelation und Volatilität aus demselben Fenster und derselben Konvention stammen.

Portfoliovarianz

Für Exposures \(x\) und Kovarianzmatrix \(\Sigma\):

$$ \sigma_P^2 = x^\top \Sigma x $$

Für zwei Assets:

$$ \sigma_P^2 = x_1^2\sigma_1^2 + x_2^2\sigma_2^2 + 2x_1x_2\rho_{12}\sigma_1\sigma_2 $$

Dieselbe Struktur erscheint in Delta-Normal-VaR und Sensitivitätsaggregation.

Interpretation im Portal

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Volatilitäts- und Korrelationsmodelle

BereichWas zu prüfen ist
VolatilitätsflächenExakter Grid-Lookup, Interpolation, negative Volatilitäten und fehlende Quotes.
Hybrid VaRDecay-Faktor, kumulative Gewichte und Beobachtungsreihenfolge.
Parametrische ErgebnisseRenditekonvention, Annualisierung und Kovarianzmatrix.
OptionsvalidierungOb implizite Volatilitätsschocks für den Underlying vorhanden sind.

Häufige Probleme

ProblemBedeutungMögliche Aktion
Volatilität springt unerwartetBeobachtungsfenster oder Decay-Faktor geändert.Marktdaten und Modellparameter vergleichen.
Korrelationsmatrix ungültigMatrix ist möglicherweise nicht positiv semidefinit.Datenqualität und Reparaturmethode prüfen.
Annualisierung falschTages-, Wochen- oder Monatsdaten gemischt.Frequenz und Skalierung prüfen.
Vol-Schock fehltOptions-Szenario-PnL ist unvollständig.Volatilitätsschocks und Surface-Mapping prüfen.

Empfohlene Praxis

Volatilität und Korrelation sind Modellinputs, keine passiven Daten. Ein Validierungspack sollte Beobachtungsfenster, Renditekonvention, Gewichtungsmethode und Reparatur- oder Interpolationsschritte offenlegen.

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Fixed-Income-Risikomodelle

Diskontierung, Duration, DV01, KR01 und Konvexität für Rates-Produkte

Zweck

Fixed-Income-Modelle erklären, wie Cashflows, Diskontkurven und Zinsänderungen Bewertung und Sensitivität beeinflussen. Dieser Artikel fasst Bond Pricing, Duration, DV01, KR01 und Konvexität aus FRM Notes v0.37 zusammen und verbindet sie mit den Portal-Validierungsansichten.

Diskontierung

Bei stetiger Verzinsung \(r\) ist der Diskontfaktor für Zeit \(t\):

$$ DF(t)=e^{-rt} $$

Bei nominalem Zinssatz \(r\), Kompoundierungsfrequenz \(m\) und Laufzeit \(n\):

$$ DF(n)=\left(1+\frac{r}{m}\right)^{-mn} $$

Der Barwert deterministischer Cashflows ist:

$$ PV = \sum_{i=1}^{N} CF_i \cdot DF(t_i) $$

Im DCF-Validierungspack sollte die Evidenz Cashflowplan, Diskontinputs und PV-Aggregation zeigen.

Yield und Bondpreis

Für einen einfachen Fixed-Rate Bond mit Yield \(y\):

$$ P = \sum_{i=1}^{N}\frac{CF_i}{(1+y)^{t_i}} $$

In der Produktionsbewertung verwendet das Portal normalerweise Kurvendiskontierung statt eines einzelnen Yields. Yield-Formeln bleiben für Benchmark-Checks und Sensitivitätsintuition hilfreich.

Duration

Macaulay Duration ist die cashflowgewichtete durchschnittliche Zahlungszeit:

$$ D = \sum_i t_i \frac{CF_i e^{-yt_i}}{P} $$

Modified Duration passt Macaulay Duration an die Kompoundierung an:

$$ D_{\text{mod}} = \frac{D}{1+y/m} $$

Die Approximation erster Ordnung lautet:

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Fixed-Income-Risikomodelle

$$ \frac{\Delta P}{P} \approx -D_{\text{mod}}\Delta y $$

Duration ist vor allem für kleine parallele Yield-Änderungen zuverlässig.

DV01 und PV01

DV01 ist die Preisänderung für einen Basispunkt Yield-Bewegung:

$$ DV01 \approx \frac{D_{\text{mod}}P}{10{,}000} $$

Finite-Difference-PV01 wird häufig durch Kurvenbumps berechnet:

$$ PV01 \approx \frac{PV(y-\Delta y)-PV(y+\Delta y)}{2} $$

Manche Systeme teilen zusätzlich durch die Bumpgröße, andere berichten direkt den Ein-Basispunkt-Wert. Evidenz muss Vorzeichen und Skalierung nennen.

Key-Rate-Risiko

Key-Rate-Sensitivität misst Exposure zu einem bestimmten Kurventenor:

$$ KR01_k \approx \frac{PV_k^- - PV_k^+}{2} $$

wobei \(PV_k^-\) und \(PV_k^+\) Werte nach Down- und Up-Shift am Key Rate \(k\) sind. Key-Rate-Vektoren sind informativer als ein einzelner Parallel-DV01, wenn die Kurvenform relevant ist.

Konvexität

Konvexität verbessert die Approximation bei größeren Zinsbewegungen:

$$ \frac{\Delta P}{P} \approx -D\Delta y + \frac{1}{2}C(\Delta y)^2 $$

Effective Convexity kann gemessen werden mit:

$$ C_{\text{eff}}=\frac{P^-+P^+-2P_0}{P_0(\Delta y)^2} $$

Callable Bonds und Produkte mit Optionalität können sich deutlich anders verhalten als einfache Fixed-Rate Bonds.

Interpretation im Portal

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Fixed-Income-Risikomodelle

AnsichtWas sie belegt
CashflowsDas Instrument wurde in den erwarteten Zahlungsplan zerlegt.
DCF-EvidenzDiskontierung und PV-Aggregation sind reproduzierbar.
Sensitivitäts-ShiftsUp/Down-Szenariowerte sind vorhanden und Vorzeichen sind explizit.
Model Validation RowDas Modell verknüpft Bewertungsevidenz, Sensitivitätsevidenz und Limitationen.

Häufige Probleme

ProblemBedeutungMögliche Aktion
PV ist nullInstrument-Mapping oder Bewertungspfad hat kein Bewertungsinstrument erzeugt.Instrumentunterstützung und Marktdaten prüfen.
PV01-Vorzeichen weicht abKonventionen für Preisänderung und Risikoverlust unterscheiden sich.Evidenzmetriken vor Zahlenvergleich prüfen.
Cashflows fehlenSchedule-Konstruktion ist fehlgeschlagen oder Produkt wird nicht unterstützt.Stammdaten, Kalender, Day Count und Coupon prüfen.
KR01 unvollständigKurventenor-Mapping fehlt.Kurvenseed und Schockkonstruktion prüfen.

Empfohlene Praxis

Bei Fixed-Income-Validierung zuerst die Cashflowtabelle prüfen. Ein korrekter PV ist nur aussagekräftig, wenn Schedule, Diskontkurve und Bewertungsdatum sichtbar und konsistent sind.

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Optionsbewertung und Greeks

Binomialbäume, Black-Scholes-Merton, Greeks und Options-Szenariovalidierung

Zweck

Optionsmodelle überführen Underlying-Preis, Strike, Zeit, Zinsen und Volatilität in Wert und Sensitivitäten. Dieser Artikel fasst Binomialbäume, Black-Scholes-Merton und Greeks aus FRM Notes v0.37 zusammen und erklärt die Interpretation von Optionsevidenz.

Payoff

Für einen europäischen Call:

$$ C_T=\max(S_T-K,0) $$

Für einen europäischen Put:

$$ P_T=\max(K-S_T,0) $$

Das Pricing-Modell schätzt den diskontierten Erwartungswert des Payoffs unter den Modellannahmen.

Binomialbaum

Ein einstufiger Binomialbaum verwendet einen Up- und Down-Faktor:

$$ u=e^{\sigma\sqrt{\Delta t}}, \qquad d=e^{-\sigma\sqrt{\Delta t}} $$

Die risikoneutrale Wahrscheinlichkeit mit Dividendenrendite oder ausländischem Zinssatz \(q\) ist:

$$ p=\frac{e^{(r-q)\Delta t}-d}{u-d} $$

Der Optionswert wird durch Rückwärtsinduktion berechnet:

$$ V=e^{-r\Delta t}\left(pV_u+(1-p)V_d\right) $$

Bäume sind hilfreich bei Produkten mit Early Exercise oder Pfadabhängigkeit.

Black-Scholes-Merton

Für einen europäischen Call mit kontinuierlicher Dividendenrendite \(q\):

$$ c=S_0e^{-qT}N(d_1)-Ke^{-rT}N(d_2) $$

Für einen europäischen Put:

$$ p=Ke^{-rT}N(-d_2)-S_0e^{-qT}N(-d_1) $$

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Optionsbewertung und Greeks

wobei:

$$ d_1=\frac{\ln(S_0/K)+(r-q+\frac{1}{2}\sigma^2)T}{\sigma\sqrt{T}} $$

$$ d_2=d_1-\sigma\sqrt{T} $$

Bei FX-Optionen wird \(q\) häufig als ausländischer Zinssatz und \(r\) als inländischer Zinssatz interpretiert.

Greeks

Greeks messen die Sensitivität einer Option gegenüber Inputs.

GreekDefinitionInterpretation
Delta\(\Delta=\frac{\partial V}{\partial S}\)Sensitivität gegenüber Underlying-Preis.
Gamma\(\Gamma=\frac{\partial^2 V}{\partial S^2}\)Krümmung des Delta.
Vega\(\nu=\frac{\partial V}{\partial \sigma}\)Sensitivität gegenüber Volatilität.
Theta\(\Theta=\frac{\partial V}{\partial t}\)Zeitwertverfall.
Rho\(\rho=\frac{\partial V}{\partial r}\)Sensitivität gegenüber Zinsen.

Unter einfachen Black-Scholes-Merton-Annahmen ohne Dividenden:

$$ \Delta_{\text{Call}}=N(d_1), \qquad \Delta_{\text{Put}}=N(d_1)-1 $$

$$ \Gamma=\frac{N'(d_1)}{S_0\sigma\sqrt{T}} $$

$$ \nu=S_0N'(d_1)\sqrt{T} $$

Szenariovalidierung

Options-Szenario-PnL benötigt meist mehrere Schockarten:

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Optionsbewertung und Greeks

SchockartWarum sie wichtig ist
Equity- oder Underlying-SchockTreibt Delta- und Gamma-Effekte.
Zins-SchockVerändert Diskontierung und Forwards.
Volatilitäts-SchockTreibt Vega und modellimpliziten Wert.
FX-SchockErforderlich bei abweichender Payoff-, Underlying- oder Reporting-Währung.

Wenn Volatilitätsschocks fehlen, können VaR und ES für Optionen deutlich zu niedrig sein.

Häufige Probleme

ProblemBedeutungMögliche Aktion
Optionswert bleibt in Szenarien flachUnderlying- oder Volatilitätsschocks sind nicht verbunden.Schocktabelle nach Risikofaktor prüfen.
Vega fehltVol Surface Mapping fehlt oder Produkt ist nicht mit Vol-Modell verbunden.Surface-Id und Underlying-Mapping prüfen.
Delta-only-VaR ist zu niedrigGamma- und Vega-Effekte werden ignoriert.Vollbewertungsvalidierung bevorzugen.
FX-Option passt nichtInländischer und ausländischer Zinssatz könnten vertauscht sein.Währungs- und Kurvenkonvention prüfen.

Empfohlene Praxis

Bei Optionsvalidierung Preis, Greeks und Szenario-PnL gemeinsam prüfen. Ein korrekter Closed-Form-Preis beweist nicht, dass VaR korrekt ist, wenn Schocks nicht auf alle relevanten Risikofaktoren wirken.

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Kredit- und operationelle Risikomodelle

Expected Loss, Unexpected Loss, Ratings, operationelle Verluste und Stresstests

Zweck

Kredit- und operationelle Risikomodelle schätzen Verluste aus Ausfall, Downgrade, Recovery-Unsicherheit, Prozessfehlern und externen Ereignissen. Dieser Artikel fasst zentrale Modellkonzepte aus FRM Notes v0.37 zusammen, die für Portal-Methodik und Validierungsdokumentation relevant sind.

Erwarteter Kreditverlust

Die Standardformel für erwarteten Verlust lautet:

$$ EL = PD \times LGD \times EAD $$

TermBedeutung
\(PD\)Ausfallwahrscheinlichkeit.
\(LGD\)Verlustquote bei Ausfall.
\(EAD\)Exposure zum Ausfallzeitpunkt.

Die Formel ist einfach, aber jeder Input ist ein Modelloutput oder eine kalibrierte Schätzung. Validierung sollte daher Inputquelle, Beobachtungsfenster, Segmentierung und Overrides dokumentieren.

Unerwarteter Verlust

Unexpected Loss beschreibt die Verluststreuung um den erwarteten Verlust. Vereinfacht:

$$ UL = \sqrt{Var(L)} $$

In einem Kreditportfolio hängt unerwarteter Verlust von Konzentration, Ausfallkorrelation, Exposuregröße und Recovery-Unsicherheit ab. Er wird nicht durch einen EL-Check allein validiert.

Ratings und Score-Modelle

Ratingmodelle überführen Kreditnehmer- oder Exposure-Informationen in Risikoklassen. Wichtige Kontrollen sind:

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Kredit- und operationelle Risikomodelle

KontrolleValidierungsfrage
KalibrierungStimmen beobachtete Ausfälle mit Klassen-PDs überein?
DiskriminierungOrdnet das Modell riskantere Fälle korrekt höher ein?
StabilitätSind Ratingmigrationen erklärbar?
Override GovernanceSind manuelle Änderungen begründet?
DatenqualitätSind Finanzdaten, Land, Sektor und Sicherheiten vollständig?

Länder- und Konzentrationsrisiko

Länderrisikomodelle betrachten Sovereign-Bedingungen, Transferrisiko, politisches Risiko und makroökonomischen Stress. Konzentrationsrisiko entsteht bei Exposure gegenüber wenigen Namen, Sektoren, Regionen oder Währungen.

Ein konzentrationssensitives Modell sollte offenlegen:

InputWarum er wichtig ist
GruppenexposureErkennt verbundene Namen.
Sektor und LandErkennt korrelierte Ausfalltreiber.
Sicherheiten und GarantienBeeinflussen Recovery und Transferierbarkeit.
LaufzeitBeeinflusst Exposure-Horizont.

Operationelle Verlustschwere

Operationelle Verlustmodelle verwenden oft schiefe Verteilungen, weil seltene Ereignisse den Verlust dominieren können. Typische Kandidaten sind Exponential-, Weibull-, Lognormal- und Extreme-Value- oder Peaks-over-Threshold-Modelle.

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Kredit- und operationelle Risikomodelle

Für ein Exponentialmodell mit Rate \(\lambda\):

$$ F(x)=1-e^{-\lambda x} $$

Das Verlustquantil ist:

$$ x_\alpha=-\frac{1}{\lambda}\ln(1-\alpha) $$

Extreme-Tail-Modelle benötigen sorgfältige Schwellenwertwahl und Sensitivitätsanalyse.

Stresstests

Stresstests ergänzen statistische Modelle, indem sie schwere, aber plausible Ereignisse prüfen. Sie sind besonders wichtig, wenn historische Daten das relevante Szenario nicht enthalten.

StresstypBeispiel
SensitivitätsstressEinzelner Risikotreiber wird geschockt.
SzenariostressMehrere Treiber bewegen sich konsistent.
Reverse StressSzenario suchen, das ein Limit oder Solvenzschwelle bricht.
Narrativer StressMakro- oder Ereignisgeschichte wird in Risikofaktoren übersetzt.

Interpretation im Portal

Kredit- und operationelle Risikoartikel sind Methodikreferenzen für zukünftige Modellpacks. Wenn ein Dashboard-Modell inventory-only oder Unknown ist, ist noch keine ausführbare Validierungsevidenz angebunden.

Häufige Probleme

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Kredit- und operationelle Risikomodelle

ProblemBedeutungMögliche Aktion
EL wirkt korrekt, Tail ist falschErwarteter Verlust validiert keinen unerwarteten Verlust.Verteilung, Korrelation und Konzentration prüfen.
Ratingklasse hat keine AusfälleKalibrierungsstichprobe ist möglicherweise dünn.Konservative Behandlung und Unsicherheit dokumentieren.
Operational VaR instabilTail-Verteilung oder Schwelle ist sensitiv.Schwelle, Stichprobe und Stress Overlays prüfen.
DQ Findings ignoriertFehlende Stammdaten können Rating oder Exposure verzerren.Kritische DQ Findings vor Ergebnisnutzung lösen.

Empfohlene Praxis

Expected-Loss-Validierung und Tail-Loss-Validierung trennen. Ein Modell kann für Monitoring nützlich sein und dennoch für Kapital-, Limit- oder Stresstestzwecke eingeschränkt bleiben.

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Modellrisiko und Validierung

Modellrisiko, Toleranzen, Evidenztypen, Limitationen und DQ-Links

Zweck

Model Validation beantwortet, ob ein Modell für seinen angegebenen Zweck geeignet ist, nicht ob es universell richtig ist. Dieser Artikel erklärt Annahmen, Limitationen, Benchmark-Evidenz und Data-Quality-Links im Portal.

Modellrisiko

Modellrisiko entsteht, wenn ein Modell falsch ist, falsch genutzt wird oder mit ungeeigneten Daten arbeitet. Praktisch lässt es sich als Checkliste zerlegen:

$$ \text{Modellfehler} \approx \text{Datenfehler} + \text{Methodenfehler} + \text{Implementierungsfehler} + \text{Nutzungsfehler} $$

Das ist keine formale Bilanzgleichung, sondern ein Review-Raster.

Evidenztypen

EvidenztypWas er zeigt
Closed-form BenchmarkErgebnis passt zu einer unabhängigen Formel.
Frozen BaselineErgebnis bleibt stabil gegen akzeptierten Referenzoutput.
Toy BenchmarkMechanik funktioniert auf kleinem deterministischem Datensatz.
Regression EvidenceAktueller Output passt zu früher validiertem Verhalten.
Data Quality EvidenceInputs erfüllen Vollständigkeits- und Plausibilitätsprüfungen.
Inventory-onlyModell ist katalogisiert, aber ausführbare Evidenz ist nicht angebunden.

Toleranz

Toleranz definiert die akzeptable numerische Abweichung:

$$ \Delta = |Actual - Expected| $$

Für absolute Toleranz:

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Modellrisiko und Validierung

$$ \Delta \le \epsilon $$

Für relative Toleranz:

$$ \frac{|Actual - Expected|}{\max(|Expected|,\epsilon_0)} \le \epsilon_r $$

Die Evidenz sollte die Konvention nennen. Bei kleinen Werten ist absolute Toleranz oft robuster, weil relative Fehler nahe null instabil werden.

Readiness-Status

StatusBedeutung
GreenAusführbare Evidenz hat für den angegebenen Scope bestanden.
AmberEvidenz ist teilweise, toy-only oder wesentlich eingeschränkt.
RedKritischer Validierungscheck ist fehlgeschlagen.
UnknownKeine ausführbare Evidenz oder nur Inventareintrag.

Green bedeutet keine regulatorische Freigabe. Es bedeutet nur, dass das Modell den publizierten Evidenzscope bestanden hat.

Annahmen und Limitationen

Jede Model-Validation-Zeile sollte diese Punkte sichtbar machen:

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Modellrisiko und Validierung

FeldReview-Frage
ZweckWelches Ergebnis soll das Modell liefern?
InputsSind alle benötigten Markt- und Stammdaten vorhanden?
OutputsSind die Outputs für den Business Use Case sinnvoll?
BenchmarkGibt es eine unabhängige oder deterministische Referenz?
LimitationenWo darf das Modell nicht verwendet werden?
DQ-LinkSind Inputqualitätschecks bestanden oder offen?

Data-Quality-Link

Das Model Validation Dashboard verknüpft Modellevidenz mit Data Quality Findings. Das ist wichtig, weil ein mathematisch korrektes Modell bei falschen Inputs trotzdem falsche Ergebnisse erzeugt.

Typische Beispiele:

DQ FindingAuswirkung auf das Modell
Fehlendes Curve MappingBewertung und Sensitivität sind nicht belastbar.
Fehlendes FixingInflation- oder Floating-Rate-Cashflows können falsch sein.
Fehlender VolatilitätsquoteOptionsbewertung und Vega-VaR können unvollständig sein.
Ungültige Maturity oder CouponCashflowmodell kann falschen Schedule erzeugen.

Validierungsablauf

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Modellrisiko und Validierung

  • Modellzweck und Modellfamilie prüfen.
  • Validierungsportfolio und Marktdaten prüfen.
  • Evidenztabelle des relevanten Modells öffnen.
  • Expected, Actual und Tolerance vergleichen.
  • Limitationen und DQ Findings prüfen.
  • Bestätigen, ob der Readiness-Status zur Evidenz passt.

Häufige Probleme

ProblemBedeutungMögliche Aktion
Green mit LimitationModell hat nur innerhalb eines angegebenen Scopes bestanden.Limitation vor Ergebnisnutzung lesen.
Unknown-ModellInventar existiert, Evidenz ist nicht angebunden.Nicht als validiert verwenden.
Benchmark-AbweichungExpected und Actual liegen außerhalb Toleranz.Daten, Konvention und Implementierungspfad prüfen.
DQ-Link ist rotInputs sind nicht sauber genug.DQ Issue vor Abnahme lösen.

Empfohlene Praxis

Model Validation als Evidenzspur nutzen. Entscheidend ist nicht, ob ein Modell im Katalog steht, sondern ob die publizierte Evidenz genau das Ergebnis unterstützt, auf das man sich verlassen möchte.

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Machine-Learning-Risikomodelle

Scaling, Regularisierung, Klassifikation, Validierung und Drift-Kontrollen

Zweck

Machine-Learning-Modelle können Klassifikation, Prognose, Anomalieerkennung und Segmentierung in Risikoprozessen unterstützen. FRM Notes v0.37 behandelt typische überwachte und unüberwachte Methoden. Dieser Artikel erklärt die Validierungsaspekte, die für Risikomodelle wichtig sind.

Feature Scaling

Standardisierung transformiert ein Feature \(x\) in einen z-Score:

$$ z=\frac{x-\mu}{\sigma} $$

Min-Max-Normalisierung bildet Werte in einen festen Bereich ab:

$$ x'=\frac{x-\min(x)}{\max(x)-\min(x)} $$

Scaling muss auf Trainingsdaten gefittet und danach konsistent auf Validierungs- und Produktionsdaten angewandt werden.

Regularisierung in Regressionen

Ridge Regression bestraft große Koeffizienten:

$$ \min_\beta \left( \sum_i (y_i - x_i^\top\beta)^2 + \lambda \sum_j \beta_j^2 \right) $$

LASSO verwendet eine Absolutwertstrafe und kann Koeffizienten auf null setzen:

$$ \min_\beta \left( \sum_i (y_i - x_i^\top\beta)^2 + \lambda \sum_j |\beta_j| \right) $$

Elastic Net kombiniert beide:

$$ \lambda\left(\alpha\sum_j|\beta_j|+(1-\alpha)\sum_j\beta_j^2\right) $$

Logistische Modelle

Für binäre Zielgrößen bildet logistische Regression einen Score auf eine Wahrscheinlichkeit ab:

$$ p=\frac{1}{1+e^{-z}} $$

wobei:

$$ z=\beta_0+\beta_1x_1+\ldots+\beta_kx_k $$

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Machine-Learning-Risikomodelle

In Risikoanwendungen muss die ausgegebene Wahrscheinlichkeit kalibriert und überwacht werden.

Bäume und Klassifikation

Decision Trees teilen Daten in Gruppen. Typische Split-Kriterien sind Gini Impurity:

$$ Gini = 1-\sum_k p_k^2 $$

und Entropie:

$$ H = -\sum_k p_k\ln(p_k) $$

Baummodelle sind lokal gut prüfbar, können aber ohne Tiefe-, Blattgrößen- oder Ensemble-Kontrollen überfitten.

Distanzbasierte Modelle

Für Beobachtungen \(x\) und \(y\) ist die euklidische Distanz:

$$ d(x,y)=\sqrt{\sum_i(x_i-y_i)^2} $$

Manhattan-Distanz lautet:

$$ d(x,y)=\sum_i |x_i-y_i| $$

Distanzbasierte Modelle sind empfindlich gegenüber Feature Scaling und fehlenden Daten.

Validierungskontrollen

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Machine-Learning-Risikomodelle

KontrolleWarum sie wichtig ist
Train/Validation SplitVerhindert Testen auf denselben Daten, die fürs Fitten genutzt wurden.
K-fold Cross ValidationPrüft Stabilität über Stichproben.
KalibrierungStellt sicher, dass Wahrscheinlichkeiten beobachteten Häufigkeiten entsprechen.
Drift MonitoringErkennt Änderungen der Input- oder Zielverteilung.
ExplainabilityUnterstützt Review, Challenge und fachliche Nutzung.
DQ ChecksVerhindert, dass fehlende oder unplausible Features falsche Vorhersagen treiben.

Häufige Probleme

ProblemBedeutungMögliche Aktion
Hohe Trainingsgenauigkeit, schwache ValidierungOverfitting.Modell vereinfachen oder Regularisierung erhöhen.
Wahrscheinlichkeitsklassen falsch kalibriertScores ranken Risiko, schätzen aber Wahrscheinlichkeit falsch.Rekalibrieren und erneut testen.
Feature DriftProduktionsdaten unterscheiden sich von Trainingsdaten.Population Stability und Retrain-Policy prüfen.
Unerklärte EntscheidungModell ist schwer challengable.Explainability und Override Review ergänzen.

Empfohlene Praxis

Für Risikoanwendungen sollte ML-Validierung statistische Performance, Stabilität, Erklärbarkeit und Datenqualität kombinieren. Ein Modell sollte nicht nur wegen einer guten Headline Accuracy produktiv genutzt werden.

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FRTB SBA

Sensitivities-based Approach im Basel Standardised Approach für Marktrisiko

Quelle und Scope

Dieser Artikel fasst den Sensitivities-based Approach aus dem Basel-Standardised-Approach für Marktrisiko zusammen. Grundlage sind die lokale PDF resources/d457.pdf und die BIS-Veröffentlichung:

<https://www.bis.org/bcbs/publ/d457.htm>

Der Fokus liegt ausschließlich auf SBA/SBM: Delta, Vega und Curvature. IMA, P&L Attribution, Backtesting, Default Risk Charge und Residual Risk Add-on werden hier nicht zusammengefasst.

Terminologie

BegriffBedeutung
FRTB SBAGebräuchliche Kurzform für den sensitivitätsbasierten Ansatz im Standardised Approach.
SBMSensitivities-based Method; Begriff im Basel-Text.
Risk ClassGIRR, CSR, Equity, Commodity oder FX.
BucketRegulatorische Gruppierung innerhalb einer Risk Class.
Weighted SensitivityNetto-Sensitivität multipliziert mit regulatorischem Risk Weight.

Berechnungsstruktur

Für jede Risk Class werden drei Komponenten berechnet:

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KomponenteGilt fürWichtigster Input
DeltaLineare Exponierung gegenüber vorgeschriebenen Risk FactorsNetto-Sensitivitäten
VegaOptionalität gegenüber impliziter VolatilitätVega-Sensitivitäten
CurvatureNichtlinearer Verlust über Delta hinausUp/Down-Shock-Revaluations

Die gesamte SBA Charge wird unter Medium-, High- und Low-Correlation-Szenarien berechnet. Maßgeblich ist das größte Szenarioergebnis.

Kernformeln

Weighted Sensitivity:

$$ WS_k = RW_k \cdot s_k $$

Within-Bucket Aggregation:

$$ K_b = \sqrt{ \max\left( 0, \sum_k WS_k^2 + \sum_k \sum_{l \ne k} \rho_{kl} WS_k WS_l \right) } $$

Across-Bucket Aggregation:

$$ K = \sqrt{ \max\left( 0, \sum_b K_b^2 + \sum_b \sum_{c \ne b} \gamma_{bc} S_b S_c \right) } $$

Correlation-Szenarien:

$$ \rho^{high}_{kl} = \min(1, 1.25 \rho_{kl}) $$

$$ \rho^{low}_{kl} = \max(2\rho_{kl} - 1,\; 0.75\rho_{kl}) $$

Die gleiche High/Low-Transformation gilt für Bucket-Korrelationen \( \gamma_{bc} \).

SBA Capital:

$$ K_{SBA} = \max_{scenario \in \{low, medium, high\}} \sum_{risk\ classes} (K_{\Delta} + K_{Vega} + K_{Curvature}) $$

Curvature-Formel

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Curvature misst den inkrementellen Verlust nach Abzug des Delta-Effekts. Für Risk Factor \(k\):

$$ CVR_k^+ = -\sum_i \left[ V_i(x_k^{+}) - V_i(x_k) - RW_k^{curv} \cdot s_{ik} \right] $$

$$ CVR_k^- = -\sum_i \left[ V_i(x_k^{-}) - V_i(x_k) + RW_k^{curv} \cdot s_{ik} \right] $$

Die Bucket Charge verwendet das größere Upward- oder Downward-Szenario nach regulatorischer Korrelationsaggregation.

GIRR

General Interest Rate Risk wird nach Währung gebucketed. Jede Währung ist ein eigener Bucket. Delta GIRR nutzt risikofreie Kurventenors sowie Inflation und Cross-Currency-Basis als zusätzliche Risk Factors.

GIRR Delta Shock Table

Tenor0.25Y0.5Y1Y2Y3Y5Y10Y15Y20Y30Y
Risk Weight1.7%1.7%1.6%1.3%1.2%1.1%1.1%1.1%1.1%1.1%
GIRR Special FactorRisk Weight
Inflation1.6%
Cross-currency basis1.6%

Für spezifizierte Hauptwährungen kann die Basel-Square-Root-of-Two-Reduktion zulässig sein.

CSR Non-Securitisation

Credit Spread Risk Non-Securitisation wird nach Credit Quality und Sector gebucketed. Investment Grade, High Yield/Non-Rated und Index-Buckets erhalten unterschiedliche Risk Weights.

CSR Non-Securitisation Risk Weights

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Bucket RangeBeschreibungRisk Weights
1-8Investment Grade Sectors und Covered Bonds0.5% bis 5.0%
9-16High Yield, Non-Rated und Other Sector2.0% bis 12.0%
17IG Indices1.5%
18HY Indices5.0%

Auffällig hohe Gewichte sind 12.0% für Financials in HY/Non-Rated und 12.0% für Other Sector.

Equity

Equity Risk wird nach Market Cap, Economy und Sector gebucketed. Der Standard unterscheidet Large versus Small Market Cap, Advanced versus Emerging Market und Index Buckets.

Equity Delta Shock Table

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BucketEquity Spot Risk WeightEquity Repo Risk Weight
155%0.55%
260%0.60%
345%0.45%
455%0.55%
530%0.30%
635%0.35%
740%0.40%
850%0.50%
970%0.70%
1050%0.50%
1170%0.70%
1215%0.15%
1325%0.25%

Equity Vega und Curvature betreffen optionale Exponierung. Equity Repo Rates werden nicht wie Equity-Spot-Optionalität behandelt.

Commodity

Commodity Risk wird in 11 Commodity Groups unterteilt. Die Unterscheidung ist wesentlich, weil Energy, Freight, Metals, Agriculture und Other Commodities sehr unterschiedliche Schocks haben.

Commodity Shock Table

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BucketCommodity GroupRisk Weight
1Energy - solid combustibles30%
2Energy - liquid combustibles35%
3Energy - electricity and carbon trading60%
4Freight80%
5Metals - non-precious40%
6Gaseous combustibles45%
7Precious metals including gold20%
8Grains and oilseed35%
9Livestock and dairy25%
10Softs and other agriculturals35%
11Other commodity50%

Electricity und Freight werden gesondert betrachtet, weil Delivery Interval, Region, Route und Week das Risiko wesentlich verändern können.

FX

FX Risk verwendet einen Bucket je Wechselkurs zwischen Instrumentwährung und Reporting Currency.

FX ItemValue
Delta FX Risk Weight15%
Across-Bucket Correlation60%
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Spezifizierte Currency Pairs und First-Order Crosses können die Basel-Square-Root-of-Two-Reduktion verwenden, sofern zulässig.

Vega Risk

Vega nutzt dieselben Bucket-Definitionen wie Delta. Der wesentliche Unterschied ist der Liquidity Horizon je Risk Class.

Vega Liquidity Horizon and Risk Weight Table

Risk ClassLiquidity HorizonVega Risk Weight
GIRR60100%
CSR non-securitisation120100%
CSR securitisation CTP120100%
CSR securitisation non-CTP120100%
Equity large cap and indices2077.78%
Equity small cap and other sector60100%
Commodity120100%
FX40100%

Vega Risk Weight Formula:

$$ RW_k = \min\left( RW_{\sigma} \sqrt{\frac{LH_{risk\ class}}{10}}, 100\% \right) ,\quad RW_{\sigma}=55\% $$

Curvature Risk

Curvature Buckets replizieren grundsätzlich die Delta Buckets, sofern nichts anderes festgelegt ist. FX- und Equity-Curvature-Schocks sind relative Shifts in Höhe der jeweiligen Delta Risk Weights. Für GIRR, CSR und Commodity werden Schocks auf Kurven oder Risk Factors angewendet und der Delta-Anteil danach abgezogen.

Asset-Class Distinctions

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FRTB SBA

Risk ClassBucket BasisDelta DistinctionVega/Curvature Distinction
GIRRCurrencyTenor, Curve, Inflation, Cross-Currency BasisKeine Curvature für Inflation und Cross-Currency Basis
CSRCredit Quality und SectorTenor und Issuer SpreadSeparate Behandlung für Non-Sec, Securitisation CTP und Non-CTP
EquityMarket Cap, Economy, SectorSpot und Repo RatesRepo Rates nicht im Fokus von Vega/Curvature
CommodityCommodity GroupSpot Risk by Commodity BucketDelivery, Route und Region können relevant sein
FXCurrency PairExchange Rate zu Reporting/Base CurrencyFX Options folgen FX Vega und Curvature Rules

Interpretation für Anwender

SBA-Ergebnisse sind regulatorische Standardised Charges unter vorgeschriebenen Schocks und Korrelationen. Sie sind nicht identisch mit Desk VaR, Historical Simulation Loss, Model Approval oder einem internen Kapitalmodell.

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IRRBB

Zinsänderungsrisiko im Bankbuch: EVE, NII, Schocks und Standardised Framework

Quelle und Scope

Dieser Artikel fasst den Basel-Standard 2016 für Interest Rate Risk in the Banking Book zusammen. Grundlage sind die lokale PDF resources/d368.pdf und die BIS-Veröffentlichung:

<https://www.bis.org/bcbs/publ/d368.htm>

Der Fokus liegt auf der fachlichen Interpretation im Portal: EVE, NII, vorgeschriebene Zins-Schocks, Verhaltensannahmen und Standardised-Framework-Rechnung. Interne Modellgovernance und lokale Meldeformate werden hier nicht beschrieben.

Zweck

IRRBB misst, wie Bankbuch-Erträge und ökonomischer Wert auf Zinsänderungen reagieren. Es ist vom Marktrisiko des Handelsbuchs zu trennen. Entscheidend ist, ob Assets, Liabilities und Off-Balance-Sheet-Positionen zu unterschiedlichen Zeitpunkten, nach unterschiedlichen Konventionen oder mit eingebetteten Kundenoptionen repricen.

KennzahlBedeutungTypische Verwendung
EVEEconomic Value of Equity; Barwertänderung der Bankbuch-Cashflows unter Zinsschocks.Strukturelle Wert-Sensitivität und Outlier-Prüfung.
NIINet Interest Income; Ergebniseffekt über einen Forward-Horizont.Earnings-Sensitivität und Planung unter geschockten Zinsen.
Delta EVEDifferenz zwischen Base-EVE und Shocked-EVE, inklusive Options-Add-ons falls relevant.Zentrale Wertkennzahl im Standardised Framework.
Delta NIIDifferenz zwischen Base-NII und Shocked-NII.Earnings-Kennzahl für vorgeschriebene Szenarien.

Standardised-Framework-Stufen

Das Basel Standardised Framework lässt sich als fünfstufiger Ablauf lesen:

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IRRBB

StufeInhalt
1Bankbuchpositionen als standardisierbar, eingeschränkt standardisierbar oder nicht standardisierbar klassifizieren.
2Notional Repricing Cashflows in Laufzeit-Buckets einsortieren.
3EVE-Änderungen je wesentlicher Währung für die vorgeschriebenen Schocks berechnen.
4Wertänderungen automatischer Zinsoptionen ergänzen.
5Die schlechteste aggregierte EVE-Reduktion über die vorgeschriebenen Szenarien verwenden.

Repricing-Cashflows

Die standardisierte EVE-Rechnung verwendet Notional Repricing Cashflows. Fixed-Rate-Positionen werden typischerweise nach vertraglicher Fälligkeit einsortiert. Floating-Rate-Positionen werden typischerweise zum nächsten Reset- oder Repricing-Termin einsortiert.

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IRRBB

BucketMittelpunkt
Overnight0.0028Y
O/N bis 1M0.0417Y
1M bis 3M0.1667Y
3M bis 6M0.375Y
6M bis 9M0.625Y
9M bis 1Y0.875Y
1Y bis 1.5Y1.25Y
1.5Y bis 2Y1.75Y
2Y bis 3Y2.5Y
3Y bis 4Y3.5Y
4Y bis 5Y4.5Y
5Y bis 6Y5.5Y
6Y bis 7Y6.5Y
7Y bis 8Y7.5Y
8Y bis 9Y8.5Y
9Y bis 10Y9.5Y
10Y bis 15Y12.5Y
15Y bis 20Y17.5Y
Mehr als 20Y25Y

Non-Maturity Deposits

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IRRBB

Non-Maturity Deposits werden in Retail und Wholesale unterteilt. Retail wird zusätzlich in transactional und non-transactional getrennt. Stabile Bestände können als Core Deposits behandelt werden, jedoch nur innerhalb regulatorischer Caps. Nicht-Core-Bestände werden overnight behandelt.

KategorieCap für Core BalanceDurchschnittliche Laufzeit-Cap
Retail transactional90%5.0Y
Retail non-transactional70%4.5Y
Wholesale50%4.0Y

Im Portal werden NMDs als behavioral Rates-Instrument interpretiert. Das Runoff-Profil erzeugt die Cashflow-Verteilung für den stabilen Anteil; Segment-Cap und durchschnittliche Laufzeit begrenzen die zulässige Behavioral Maturity. Wenn ein Zero-Floor aktiv ist, kommt ein Normal-/Bachelier-Floor-Wert hinzu, der eine gemappte Normal-Volatilitätsfläche benötigt.

ErgebnisNMD-spezifische Lesart
EVEWird stark von Core Balance, Runoff-Profil und durchschnittlicher Laufzeit beeinflusst.
NIIHängt von Kundensatz, Pass-through und Repricing-Annahme ab.
PV01Misst Kurvenexposure aus Runoff-Duration und Diskontierung.
IrVegaMisst den Wertbeitrag der Normal-Volatilitätsfläche für die Floor-Komponente.

Wenn NMD-Ergebnisse auffällig sind, zuerst Core-Balance-Cap, Runoff-WAL, IncludeFloorValue, FloorStrike und Surface Mapping prüfen.

Verhaltensoptionen

Verhaltensoptionen sind wesentlich, weil Kundenverhalten bei Zinsänderungen anders ausfallen kann. Das Standardised Framework gibt Szenario-Skalare für Kredit-Prepayments und Term-Deposit-Redemptions vor.

Prepayment Rate im Szenario \(i\), Portfolio \(p\), Währung \(c\):

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IRRBB

$$ CPR^p_{i,c} = \min\left(1,\gamma_i \cdot CPR^p_{0,c}\right) $$

SzenarioPrepayment-Skalar \( \gamma_i \)
Parallel up0.8
Parallel down1.2
Steepener0.8
Flattener1.2
Short-rate up0.8
Short-rate down1.2

Prepayment-adjustierter Cashflow:

$$ CF^p_{i,c}(k) = CF^S_{i,c}(k) + CPR^p_{i,c} \cdot N^p_{i,c}(k-1) $$

Term-Deposit-Redemption Rate:

$$ TDRR^p_{i,c} = \min\left(1,u_i \cdot TDRR^p_{0,c}\right) $$

SzenarioTerm-Deposit-Skalar \(u_i\)
Parallel up1.2
Parallel down0.8
Steepener0.8
Flattener1.2
Short-rate up1.2
Short-rate down0.8
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Early-Redemption-Repricing-Cashflow:

$$ CF^p_{i,c}(1) = TD^p_{0,c} \cdot TDRR^p_{i,c} $$

EVE-Formeln

Discount Factor für Schockszenario \(i\), Währung \(c\), Bucket-Mittelpunkt \(t_k\):

$$ DF_{i,c}(t_k) = \exp\left(-R_{i,c}(t_k)t_k\right) $$

Net EVE im Szenario \(i\):

$$ EVE^{net}_{i,c} = \sum_{k=1}^{K} CF_{i,c}(k) \cdot DF_{i,c}(t_k) $$

EVE-Verlust im Szenario \(i\), inklusive Add-on für automatische Optionen \(KAO_{i,c}\):

$$ \Delta EVE_{i,c} = \sum_{k=1}^{K} CF_{0,c}(k)DF_{0,c}(t_k) - \sum_{k=1}^{K} CF_{i,c}(k)DF_{i,c}(t_k) + KAO_{i,c} $$

Die standardisierte EVE-Kennzahl verwendet den größten positiven aggregierten Verlust über die sechs Szenarien:

$$ \Delta EVE = \max_i \left( \max\left(0,\sum_c \Delta EVE_{i,c}\right) \right) $$

In der standardisierten Aggregation tragen nur Währungen mit positivem EVE-Verlust zur aggregierten Verlustkennzahl bei.

Vorgeschriebene EVE-Schocks

Die sechs EVE-Szenarien sind Parallel up, Parallel down, Steepener, Flattener, Short-rate up und Short-rate down.

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IRRBB

WährungParallel-SchockShort-rate-SchockLong-rate-Schock
EUR200 bp250 bp100 bp
USD200 bp300 bp150 bp
GBP250 bp300 bp150 bp
CHF100 bp150 bp100 bp
JPY100 bp100 bp100 bp
AUD300 bp450 bp200 bp
CAD200 bp300 bp150 bp
SEK200 bp300 bp150 bp

Parallel-Schock:

$$ \Delta R_{parallel,c}(t_k) = \pm \bar{R}_{parallel,c} $$

Short-rate-Schock, mit \(x=4\):

$$ S_{short}(t_k) = e^{-t_k/x} $$

$$ \Delta R_{short,c}(t_k) = \pm \bar{R}_{short,c}S_{short}(t_k) $$

Long-rate-Schock:

$$ S_{long}(t_k) = 1 - S_{short}(t_k) $$

$$ \Delta R_{long,c}(t_k) = \pm \bar{R}_{long,c}S_{long}(t_k) $$

Steepener:

$$ \Delta R_{steepener,c}(t_k) = -0.65\left|\Delta R_{short,c}(t_k)\right| +

  • 9\left|\Delta R_{long,c}(t_k)\right|

$$

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IRRBB

Flattener:

$$ \Delta R_{flattener,c}(t_k) = +0.8\left|\Delta R_{short,c}(t_k)\right| -

  • 6\left|\Delta R_{long,c}(t_k)\right|

$$

Aufseher können Floors für Post-Shock-Zinsen definieren. Der Basel-Text begrenzt diese Floors so, dass sie nicht größer als null sein dürfen.

Portfolio- und Asset-Unterscheidungen

BereichInterpretation
Fixed-Rate-Loans und BondsHauptrisiko sind Maturity Mismatch und Discount-Curve-Schock.
Floating-Rate-InstrumenteHauptrisiko sind Reset-Zeitpunkt und Basis zwischen Funding- und Asset-Kurven.
Non-Maturity DepositsBehavioural-Maturity-Annahmen können EVE dominieren.
Prepayable LoansNiedrigere Zinsen können Prepayments erhöhen und Asset Duration verkürzen.
Term DepositsHöhere Zinsen können Early Redemption verstärken.
Automatische OptionenOptionsbewertung muss Shocked Curve und vorgeschriebenen Volatilitätsstress berücksichtigen.

Outlier- und Disclosure-Kontext

Der Basel-Standard vergleicht das maximale \( \Delta EVE \) einer Bank mit Tier-1-Kapital. Die Outlier-Schwelle in d368 beträgt 15% des Tier-1-Kapitals. Banken legen außerdem EVE- und NII-Änderungen unter den vorgeschriebenen Schocks offen.

Das ist keine Aussage über lokale regulatorische Genehmigung. Portal-Ergebnisse sind als Modell-, Daten- und Szenarioevidenz im jeweils angezeigten Scope zu lesen.

Empfohlene Prüfung

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IRRBB

Prüfe Kurvenwährung, Repricing-Buckets, NMD-Annahmen, Inputs für Verhaltensoptionen und Sign Convention, bevor ein IRRBB-Ergebnis interpretiert wird. Bei großen Bewegungen zuerst Base- und Shocked-Cashflow-Buckets vergleichen; danach prüfen, ob die Bewegung aus echter Duration, Kundenoptionsannahmen oder fehlenden Marktdaten stammt.

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QLNet Beispielrechnungen

Kleine Beispielrechnungen für Kurven, Bonds, Swaps und Optionen

Zweck

Diese Beispiele zeigen kleine Rechnungen, mit denen Bewertungsmechanik validiert werden kann. Sie sind vereinfacht und dienen der Interpretation, nicht der Reproduktion produktiver Läufe.

Bond DCF Beispiel

InputWert
Notional1.000.000
Jährlicher Coupon3,00%
Discount Factor zum Coupondatum0,9800
Discount Factor zur Endfälligkeit0,9400

Cashflows werden einzeln diskontiert. Ein finaler Coupon von 30.000 und die Rückzahlung von 1.000.000 zur Endfälligkeit tragen bei:

$$ 1{.}030{.}000 \times 0{,}9400 $$

Swap Par-Rate Beispiel

LegInterpretation
Floating LegProjizierte Index-Coupons, diskontiert auf heute.
Fixed LegFixe Coupons, diskontiert auf heute.
Fair RateFester Zinssatz, bei dem beide Legs denselben Barwert haben.

Option Black-Style Beispiel

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QLNet Beispielrechnungen

InputBedeutung
ForwardErwarteter Underlying-Level unter dem Bewertungsmaß.
StrikeAusübungslevel.
VolatilitätAnnualisierter Unsicherheitsinput.
ExpiryZeit bis zur Optionsausübung.

Höhere Volatilität erhöht üblicherweise den Optionswert, besonders bei Optionen nahe am Strike.

Kurvenbeispiel

Eine Kurve wandelt Marktquotes in Discount oder Projection Factors um. Ein einjähriger Zero Rate von 3% mit jährlicher Verzinsung impliziert ungefähr:

$$ \frac{1}{1{,}03} = 0{,}970873786 $$

$$ DF(t) = \frac{1}{(1+r)^t} $$

$$ ForwardRate(t_1,t_2) = \frac{\frac{DF(t_1)}{DF(t_2)} - 1}{yearFraction(t_1,t_2)} $$

Empfohlene Praxis

Nutzen Sie diese Beispiele zur Prüfung von Richtung und Größenordnung. Produktive Ergebnisse hängen zusätzlich von Kalendern, Day Counts, Interpolation, Settlement, Fixings und Modellkonventionen ab.

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CENARYXInstruments

Bonds und Swaps

Wichtige Felder und Ergebnisse für Rates-Instrumente

Zweck

Bonds und Swaps sind Rates-Instrumente. Ihre Ergebnisse werden vor allem durch Cashflows, Discount Curves und Projection Curves bestimmt.

Wichtige Felder

FeldBedeutung
NotionalKapitalbetrag für Coupons und Rückzahlung.
Coupon oder Fixed RateZinssatz auf das Notional.
Payment ScheduleDaten, an denen Cashflows entstehen.
Curve MappingDiscount- und Projection-Kurven für die Bewertung.

Ergebnisinterpretation

Bei Bonds vergleichen Sie Clean Price, Dirty Price, Accrued Interest und Present Value. Bei Swaps vergleichen Sie Leg NPVs, Gesamt-NPV, Fair Rate und Sensitivitäten.

Häufige Probleme

ProblemBedeutungMögliche Aktion
PV ist nullInstrument ist abgelaufen, Quantity ist null oder Bewertungsobjekt fehlt.Maturity, Positionsgröße und Instrumentunterstützung prüfen.
Accrued wirkt falschDay Count oder Settlement-Konvention unterscheidet sich.Coupon Schedule und Settlement Date prüfen.
Kurve fehltCurve Mapping ist unvollständig.Marktdaten und Instrument-Stammdaten prüfen.
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CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

Voraussetzungen und Beispielkonfigurationen nach Assetklasse

Zweck

Dieser Artikel erklärt die Instrumenttypen, die aktuell in den Portal-Validation-Packs und produktionsnahen Validierungssamples vertreten sind. Die Instrumente sind nach Assetklasse gruppiert. Jede Gruppe nennt Voraussetzungen, wichtige Konfigurationsfelder und Beispielkonfigurationen.

Die Beispiele sind bewusst kompakt. Produktive Positionen benötigen zusätzlich Portfolio-, Book-, Legal-Entity-, Counterparty- und Source-System-Metadaten.

Gemeinsame Voraussetzungen

Jedes Instrument benötigt genug Stammdaten, Marktdaten und Model Mapping, damit der richtige Bewertungs- und Simulationspfad gewählt werden kann.

VoraussetzungBedeutung
Instrument typeKanonischer Typ wie FixedRateBond, InterestRateSwap, EuropeanVanillaOption oder HICPYYCap.
Trade id / nameStabile ID und lesbarer Name für Evidenz und Dashboards.
Asset classRates, Equity, FX, Commodity, Inflation oder Hybrid.
CurrencyBewertungs- oder Reportingwährung.
Notional oder QuantityÖkonomische Größe. Große Quantities können PV und Szenario-PnL dominieren.
Issue / start dateSchedule-Start oder Trade-Start.
MaturityEndfälligkeit, Expiry oder Lieferdatum.
Day countAccrual-Konvention, falls relevant.
Business day conventionDatumsanpassung, falls relevant.
Market-data mappingKurven, Quotes, Volatilitätsflächen, Fixings oder Indexstände.
Model mappingProduktiver Builder-/Modellpfad für Bewertung und Simulation.

Validierungskapazitäten

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CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

Instrument-Validation-Packs prüfen typischerweise diese Fähigkeiten, soweit verfügbar:

CapabilityBedeutung
PricingBasisbewertung / PV / Preis.
CashflowsExtrahierter Schedule oder Zahlungsansicht.
SensisShifted Valuation und finite-difference Sensitivität.
ScenariosDeterministische Szenariobewertung.
VaRHistorischer Simulationsvektor und Tail-Kennzahl.
DQData-Quality-Prüfungen auf Stammdaten und Marktdaten.

Nicht jedes Instrument hat dieselbe Abdeckung. Nicht unterstützte oder teilweise angebundene Instrumente müssen Amber, Red oder Unknown zeigen, nicht Green.

Rates: Bonds

Implementierte bond-ähnliche Instrumente:

Instrument typeUse caseAktueller Validierungsfokus
FixedRateBondVanilla Fixed-Coupon Bond.Pricing, Cashflows, Sensis, Scenarios, VaR, DQ.
FloatingRateBondFloating Rate Note.Basic Bond Portfolio Coverage und Readiness.
ZeroBondZero-Coupon Bond.Basic Bond Portfolio Coverage und Readiness.
CallableBondBond mit Issuer Call Optionalität.Readiness Section; Coverage Gaps dokumentiert.
ConvertibleBondBond mit Equity Conversion Feature.Hybrid/Readiness Section; Coverage Gaps dokumentiert.

Instrumentbeschreibungen

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CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

Instrument typeBeschreibung
FixedRateBondEin Fixed-Rate Bond zahlt einen bekannten Couponplan und Tilgung bei Fälligkeit. Damit adressiert man deterministische Rates-Bewertung, Accrued Interest, Cashflow-Validierung, Kurvendiskontierung und Bond-PV01/VaR.
FloatingRateBondEin Floating-Rate Bond bindet Coupons an einen Referenzindex oder eine Forwardkurve. Damit adressiert man Projection Curve Setup, Reset/Fixing-Behandlung und Floating-Cashflow-Readiness.
ZeroBondEin Zero-Coupon Bond hat keine laufenden Coupons und wird im Wesentlichen über Diskontierung bis Maturity bewertet. Damit adressiert man reine Discount-Factor-Validierung und einfache Kurvensensitivität.
CallableBondEin Callable Bond gibt dem Emittenten das Recht, vor Endfälligkeit zurückzuzahlen. Damit adressiert man Optionalität in Rates-Produkten, benötigt aber Call Schedule und Optionality-Model-Evidenz für uneingeschränkte Nutzung.
ConvertibleBondEin Convertible Bond kombiniert Bond-Cashflows mit einem Equity Conversion Feature. Damit adressiert man hybrides Rates/Equity-Risiko und benötigt sowohl Bond-Inputs als auch equity-option-ähnliche Inputs.

Voraussetzungen

DatenBenötigt für
Discount curvePricing, PV01, Szenariobewertung und VaR.
Cashflow schedule fieldsCoupon Dates, Maturity, Day Count und Frequency.
Settlement conventionClean/dirty Price und Accrued Interest.
Credit/spread curveWenn Spread Discounting oder Credit Valuation aktiv ist.
Optionality dataCallable und Convertible Features.
Equity dataConvertible Conversion Feature.

Fixed-rate bond Beispielfelder

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CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

FeldWert
Trade idVAL-BOND-FIXED-001
InstrumentFixedRateBond
AssetklasseRates
WährungEUR
Notional1.000.000
Coupon3,00%
Issue date2026-01-01
Maturity2031-01-01
Coupon frequencyAnnual
Day countActual360
Business day conventionModifiedFollowing
Model hintQLNet FixedRateBond + DiscountingBondEngine

Data Quality

Typische Bond-DQ-Prüfungen sind positive Notional, Maturity nach Issue Date, gültiger Coupon, Discount-Curve-Mapping und benötigte Marktdatenreferenzen.

Rates: Interest Rate Swaps

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CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

Instrument typeUse caseAktueller Validierungsfokus
InterestRateSwapVanilla fixed-vs-floating IRS.Pricing, Cashflows, Sensis, Scenarios, VaR, DQ.
NonMaturingDepositEinlage ohne vertragliche Endfälligkeit.IRRBB, Pricing, Cashflows, Sensis, VaR, DQ mit Verhaltensannahmen.

Instrumentbeschreibung

Instrument typeBeschreibung
InterestRateSwapEin Interest Rate Swap tauscht feste und variable Zinscashflows. Damit adressiert man Hedge-Bewertung, Fixed/Floating Curve Setup, Swap-PV01, Key-Rate-Sensitivität und IR Historical Simulation.
NonMaturingDepositEin Non-Maturity Deposit modelliert stabile und nicht stabile Einlagenbestände ohne vertragliche Fälligkeit. Damit adressiert man IRRBB-EVE, Behavioral Maturity, Core-Balance-Caps, Runoff-Cashflows und optionalen Zero-Floor-Vega. Details stehen im Artikel Non-Maturity Deposits.

Voraussetzungen

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CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

DatenBenötigt für
Discount curveDiskontierung beider Legs.
Forward curveFloating Leg Projection.
Fixed leg frequencyFixed Coupon Schedule.
Floating leg frequencyReset- und Payment-Schedule.
Fixed rate und spreadCoupon Economics.
Swap directionPayer- oder Receiver-Interpretation.
NMD segment und runoff profileFür NMDs: Segment-Cap, Core Balance, gewichtete Laufzeit und Cashflow-Verteilung.
Normal-volatility surfaceFür NMDs mit aktivem Floor: gemappte Normal-Volatilitätsfläche, kein instrument-lokaler Ersatz.

IRS Beispielfelder

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CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

FeldWert
Trade idVAL-IRS-PAYER-ANNUAL-001
Trade nameIRS/EUR/PAYER/5Y/ANN-3M
InstrumentInterestRateSwap
WährungEUR
Notional1.000.000
Swap typePayer
Fixed frequencyAnnual
Floating frequencyQuarterly
Fixed rate2,25%
Spread0,10%
Issue date2026-02-15
Maturity2031-01-15
Day count30E/360 fixed; Actual/360 floating

Rates: Caps, Floors und Collars

Instrument typeUse caseAktueller Validierungsfokus
VanillaCapFloorZins-Cap oder Floor.Pricing, Cashflows, Sensis, Scenarios, VaR, DQ.
VanillaCollarCollar-Struktur.Pricing, Cashflows, Sensis, Scenarios, VaR, DQ.
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CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

Instrumentbeschreibungen

Instrument typeBeschreibung
VanillaCapFloorEin Cap oder Floor ist ein Strip von Optionlets auf einen variablen Zinsindex. Damit adressiert man Zinsoptionalität, Optionlet-Volatilität, vega-sensitive Bewertung und nichtlineares IR-Szenariorisiko.
VanillaCollarEin Collar kombiniert Cap und Floor, um Floating-Rate-Exposure in einem Korridor zu begrenzen. Damit adressiert man Hedging-Strukturen, in denen Aufwärts- und Abwärtsbewegungen durch zwei Strikes begrenzt sind.

Voraussetzungen

DatenBenötigt für
Discount curvePV-Diskontierung.
Forward curveFloating Index Projection.
Cap/floor volatilityOptionlet-Bewertung.
StrikeCap/Floor Strike.
Floating frequencyOptionlet Schedule.
Low/high barrierCollar-Unter- und Obergrenze.

Cap Beispielfelder

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CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

FeldWert
Trade idVAL-CAP-3Y-ATM-001
Trade nameCAP/EUR/3Y/ATM
InstrumentVanillaCapFloor
WährungEUR
Notional1.000.000
Cap/floor typeCap
Strike2,00%
Floating frequencyQuarterly
Issue date2026-02-15
Maturity2029-02-15
Day countActual360
Volatility25,00%

Rates: Bond Futures

Instrument typeUse caseAktueller Validierungsfokus
BondFutureRates Future mit Deliverable Basket.CTD Basket, Pricing, Sensis, Scenarios, VaR, DQ.

Instrumentbeschreibung

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CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

Instrument typeBeschreibung
BondFutureEin Bond Future ist ein standardisierter Futures-Kontrakt mit lieferbarem Anleihekorb. Damit adressiert man Futures Pricing, Cheapest-to-Deliver Auswahl, Conversion Factors und Rates-Szenarioexposure.

Bond Future Beispielfelder

FeldWert
Trade idVAL-FUT-BUND-SEP26-001
Trade nameFUT/BOND/BUND/202609
InstrumentBondFuture
WährungEUR
Notional100.000
Futures price112,50
Strike/reference price112,50
Maturity2026-09-18
Model hintCTD basket bond future validation model

Equity: Stocks, Indices, Options und Futures

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CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

Instrument typeUse caseAktueller Validierungsfokus
StockListed Equity Position.Quote Pricing und Scenario Readiness.
EquityIndexEquity Index Exposure.Quote Pricing und Scenario Readiness.
EuropeanVanillaOptionEuropäische Calls/Puts.Pricing, Cashflows, Sensis, Scenarios, VaR, DQ.
EquityFutureCost-of-carry Equity Future.Pricing, Sensis, Scenarios, VaR, DQ.

Instrumentbeschreibungen

Instrument typeBeschreibung
StockEine Stock-Position ist direktes Exposure auf einen Equity-Spotpreis. Damit adressiert man einfache Quote-Bewertung, Quantity Scaling, Equity-Schocks und Equity-PnL-Vektoren.
EquityIndexEine Equity-Index-Position referenziert einen Indexstand statt eines einzelnen Emittenten. Damit adressiert man Index-Quote-Bewertung, breite Marktschocks und indexbasiertes Szenarioexposure.
EuropeanVanillaOptionEine europäische Vanilla Option gibt das Recht, den Underlying bei Fälligkeit zu kaufen oder zu verkaufen. Damit adressiert man Option Pricing, Delta/Gamma/Vega-Risiko, Vol-Surface-Mapping und nichtlineare Szenariobewertung.
EquityFutureEin Equity Future ist ein forward-ähnliches Exposure auf einen Equity-Underlying mit standardisierter Fälligkeit. Damit adressiert man Cost-of-Carry Pricing, Forward-Level-Checks und Equity-Szenario-PnL.

Voraussetzungen

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CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

DatenBenötigt für
Underlying spotBewertung, Delta/Gamma-Risiko.
Strike und expiryPayoff-Definition.
Volatility surface oder flat volPricing und Vega-Risiko.
Risk-free curveDiskontierung und Forward.
Dividend yield oder Forward AdjustmentEquity Option Forward.
Equity, IR und Vol ShocksVollständige Scenario/VaR-Abdeckung.

European option Beispielfelder

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CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

FeldWert
Trade idVAL-OPT-CALL-ATM-001
Trade nameOPT/EUR/CALL/ATM
InstrumentEuropeanVanillaOption
WährungEUR
Notional10.000
Option typeCall
MoneynessATM
Spot100,00
Strike100,00
Volatility20,00%
Dividend yield0,00%
Risk-free rate2,00%
Maturity2027-01-15

Exotic Options

Readiness Coverage umfasst BarrierOption, DoubleBarrierOption, AsianOption, DigitalOption, FixedLookbackOption, LookbackOption, PartialFixedLookbackOption, PartialFloatingLookbackOption, HolderExtensibleOption, MagrabeOption, SimpleChooserOption und ComplexChooserOption.

Instrumentbeschreibungen

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CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

Instrument typeBeschreibung
BarrierOptionEine Barrier Option wird aktiviert oder gelöscht, wenn der Underlying eine Barriere erreicht. Damit adressiert man pfadabhängige Optionalität und Barrier-Level-Daten.
DoubleBarrierOptionEine Double-Barrier Option hat untere und obere Barrier-Bedingungen. Damit adressiert man begrenzte pfadabhängige Payoffs und Sensitivität zur Barrier-Platzierung.
AsianOptionEine Asian Option nutzt einen Durchschnittskurs statt nur den Terminalpreis. Damit adressiert man Averaging-Period-Konfiguration und geringere Abhängigkeit von einer einzelnen Endbeobachtung.
DigitalOptionEine Digital Option zahlt einen festen Betrag, wenn eine Bedingung erfüllt ist. Damit adressiert man diskontinuierliches Payoff-Verhalten und hohe Sensitivität um den Strike.
FixedLookbackOptionEine Fixed-Strike Lookback Option hängt vom besten oder schlechtesten beobachteten Underlying-Level ab. Damit adressiert man Observation-Window Setup und pfadabhängige Extrema.
LookbackOptionEine Floating-Strike Lookback Option setzt den effektiven Strike aus den beobachteten Pfadextrema. Damit adressiert man Floating-Payoff-Definition und historische Pfaderfassung.
PartialFixedLookbackOptionEine Partial Fixed Lookback beobachtet Extrema nur in einer definierten Teilperiode. Damit adressiert man Produkte, bei denen Pfadabhängigkeit vor Endfälligkeit beginnt oder endet.
PartialFloatingLookbackOptionEine Partial Floating Lookback kombiniert Floating-Strike-Verhalten mit begrenztem Beobachtungsfenster. Damit adressiert man spezialisierte pfadabhängige Payoff-Validierung.
HolderExtensibleOptionEine Holder Extensible Option erlaubt dem Holder, die Option unter definierten Bedingungen zu verlängern. Damit adressiert man Extension Rights und bedingtes Maturity-Verhalten.
MagrabeOptionEine Margrabe Option tauscht ein Asset gegen ein anderes. Damit adressiert man Zwei-Underlying-Exposure, relative Volatilität und korrelationssensitives Payoff-Verhalten.
SimpleChooserOptionEine Simple Chooser Option erlaubt die Wahl, ob das Produkt Call oder Put wird. Damit adressiert man Choice-Date-Konfiguration und kombinierte Call/Put-Optionalität.
ComplexChooserOptionEine Complex Chooser Option erlaubt reichere Call/Put-Wahlbedingungen, etwa unterschiedliche Strikes oder Expiries. Damit adressiert man Multi-Parameter-Chooser-Payoff-Validierung.

Exotic Options benötigen zusätzlich produktspezifische Felder wie Barrier Levels, Averaging Period, Observation Dates, Extension Terms oder zweiten Underlying. Wenn diese Felder nicht produktiv angebunden sind, muss die Validierung Einschränkungen zeigen.

Exotic Option Beispielkonfigurationen

Diese Exotic Option Types sind aktuell im Validation Portfolio vertreten.

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CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

Trade idTrade nameInstrument typeOptionMoneynessStrikeVolatilityWas adressiert wird
VAL-EXOTIC-BARRIER-001OPT/EUR/BARRIER/DOWN-OUT-CALLBarrierOptionCallOTM110.00.24Single-Barrier Aktivierung oder Knock-out.
VAL-EXOTIC-DOUBLE-BARRIER-001OPT/EUR/DOUBLE-BARRIER/KNOCK-OUT-CALLDoubleBarrierOptionCallATM100.00.24Untere und obere Barrier-Bedingung.
VAL-EXOTIC-ASIAN-001OPT/EUR/ASIAN/AVG-PRICE-CALLAsianOptionCallATM100.00.22Average-Price Payoff und Averaging Period.
VAL-EXOTIC-DIGITAL-001OPT/EUR/DIGITAL/CASH-OR-NOTHINGDigitalOptionCallATM100.00.20Binärer Payoff um den Strike.
VAL-EXOTIC-LOOKBACK-FIXED-001OPT/EUR/LOOKBACK/FIXED-STRIKEFixedLookbackOptionCallATM100.00.26Fixed-Strike Pfadextrema.
VAL-EXOTIC-LOOKBACK-FLOATING-001OPT/EUR/LOOKBACK/FLOATING-STRIKELookbackOptionCallATM100.00.26Floating-Strike Pfadextrema.
VAL-EXOTIC-LOOKBACK-PARTIAL-FIXED-001OPT/EUR/LOOKBACK/PARTIAL-FIXEDPartialFixedLookbackOptionCallATM100.00.27Fixed Lookback mit begrenztem Beobachtungsfenster.
VAL-EXOTIC-LOOKBACK-PARTIAL-FLOATING-001OPT/EUR/LOOKBACK/PARTIAL-FLOATINGPartialFloatingLookbackOptionCallATM100.00.27Floating Lookback mit begrenztem Beobachtungsfenster.
VAL-EXOTIC-HOLDER-EXTENSIBLE-001OPT/EUR/HOLDER-EXTENSIBLE/CALLHolderExtensibleOptionCallATM100.00.23Verlängerungsrecht des Holders.
VAL-EXOTIC-MAGRABE-001OPT/EUR/MAGRABE/EXCHANGEMagrabeOptionCallATM100.00.25Exchange Option auf zwei Assets.
VAL-EXOTIC-CHOOSER-SIMPLE-001OPT/EUR/CHOOSER/SIMPLESimpleChooserOptionCallATM100.00.21Wahl zwischen Call und Put am Decision Date.
VAL-EXOTIC-CHOOSER-COMPLEX-001OPT/EUR/CHOOSER/COMPLEXComplexChooserOptionCallATM100.00.21Erweiterte Chooser-Bedingungen mit mehreren Payoff-Parametern.

Gemeinsame Konfigurationsfelder dieser Beispiele:

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CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

FeldGemeinsamer Wert
AssetklasseEquity
WährungEUR
Notional10.000
Spot100,00
Risk-free rate2,00%
Dividend yield0,00%
Issue date2026-01-15
Maturity2027-01-15
Day countActual360
Business day conventionModifiedFollowing

Produktspezifische Felder wie Barriers, Observation Windows, Averaging Dates, Extension Terms, zweiter Underlying und Chooser Decision Dates müssen in produktiven Stammdaten vorhanden sein, wenn das Produktionsmodell sie benötigt.

FX

Instrument typeUse caseAktueller Validierungsfokus
CurrencyPairSpot FX Quote Exposure.Quote Pricing und Scenario Readiness.
FxForwardFX Forward.Domestic/foreign Discounting, Scenarios, VaR.

Instrumentbeschreibungen

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CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

Instrument typeBeschreibung
CurrencyPairEin Currency Pair repräsentiert Spot-FX-Exposure zwischen zwei Währungen. Damit adressiert man FX-Quote-Validierung, Umrechnungskurse und FX-Schockwirkung.
FxForwardEin FX Forward fixiert einen Wechselkurs für einen zukünftigen Settlement-Termin. Damit adressiert man Domestic/Foreign Discounting, Forward Points und FX-Szenarioexposure.

FX Forward Beispielfelder

FeldWert
Trade idVAL-FWD-FX-EURUSD-6M-001
Trade nameFWD/FX/EURUSD/6M
InstrumentFxForward
WährungEUR
Notional1.000.000
Spot1,0825
Forward/strike1,0900
Domestic rate2,25%
Foreign rate4,75%
Maturity2026-09-18

Commodity

cenaryx.euSeite 96© 2026 CENARYX
CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

Instrument typeUse caseAktueller Validierungsfokus
CommodityCommodity Quote Exposure, z. B. Brent.Quote Pricing und Scenario Readiness.

Instrumentbeschreibung

Instrument typeBeschreibung
CommodityEine Commodity-Position referenziert einen Commodity Spot oder Marktquote, z. B. Brent. Damit adressiert man Commodity-Quote-Bewertung, Quantity Scaling und Commodity-Szenarioschocks.

Commodity Beispielfelder

FeldWert
Trade idVAL-BASIC-CMDTY-BRENT-001
Trade nameCMDTY/BRENT
InstrumentCommodity
WährungUSD
Quantity1.000
Spot82,35

Inflation

Implementierte Inflationsinstrumente umfassen CPI, HICP Zero-Coupon und HICP Year-on-Year Produkte.

cenaryx.euSeite 97© 2026 CENARYX
CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

Instrument typeFamilieUse case
CPIBondCPICPI-linked Bond.
CPISwapCPICPI Swap.
HICPZCBondHICP Zero-CouponHICP Zero-Coupon Bond.
HICPZCCapFloorHICP Zero-CouponZero-Coupon Inflation Cap/Floor.
HICPYYBondHICP Year-on-YearYear-on-Year Inflation Bond-like Position.
HICPYYCapHICP Year-on-YearYear-on-Year Inflation Cap.
HICPYYFloorHICP Year-on-YearYear-on-Year Inflation Floor.

Instrumentbeschreibungen

Instrument typeBeschreibung
CPIBondEin CPI Bond bindet Bond-Cashflows oder Principal an einen Verbraucherpreisindex. Damit adressiert man CPI-Fixing-Nutzung, Base-Index-Behandlung und inflationsgebundene Bond-Bewertung.
CPISwapEin CPI Swap tauscht feste oder nominale Zahlungen gegen CPI-gebundene Inflationszahlungen. Damit adressiert man Inflation-Swap-Kurven, Indexprojektion und CPI-Payoff-Validierung.
HICPZCBondEin HICP Zero-Coupon Bond nutzt kumulierte HICP-Inflation von Base Date bis Maturity. Damit adressiert man Zero-Inflation-Curve Construction und finalen Inflations-Uplift.
HICPZCCapFloorEin HICP Zero-Coupon Cap/Floor legt Optionalität auf kumulierte Inflation über die Laufzeit. Damit adressiert man Inflationsoptionalität, Zero-Coupon-Inflationsvolatilität und Strike-Validierung.
HICPYYBondEine HICP Year-on-Year bond-like Position referenziert jährliche Inflationsänderungen. Damit adressiert man YoY-Indexbehandlung und wiederkehrende inflation-linked Cashflows.
HICPYYCapEin HICP Year-on-Year Cap begrenzt jährliches Inflations-Exposure oberhalb eines Strikes. Damit adressiert man YoY-Inflationsoptionalität und caplet-artige Inflationsvolatilität.
HICPYYFloorEin HICP Year-on-Year Floor schützt gegen jährliche Inflation unterhalb eines Strikes. Damit adressiert man Downside-Inflationsoptionalität und floorlet-artige Payoff-Validierung.

CPI vs Zero-Coupon vs Year-on-Year

cenaryx.euSeite 98© 2026 CENARYX
CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

FamilieIndexinterpretation
CPINutzt CPI Index Levels und Base CPI für index-linked Payments.
HICP Zero-CouponNutzt kumulierte Inflationsratio zwischen Base und Maturity Observation.
HICP Year-on-YearNutzt jährliche Inflationsraten zwischen aufeinanderfolgenden Beobachtungsperioden.

Zero-Coupon- und Year-on-Year-Inflationsindizes nicht mischen. Curve Construction, Fixings und Payoff-Konventionen unterscheiden sich.

Voraussetzungen

DatenBenötigt für
Inflation index idBeispiel EUR_CPI oder EUR_HICPXT.
Base CPIStart-Indexlevel.
Observation lagTypischer Lag, z. B. drei Monate.
Inflation fixingsHistorische Indexstände.
Zero inflation curveZero-Coupon-Produkte.
YoY inflation curveYear-on-Year-Produkte.
Nominal discount curveDiskontierung.
Inflation volatilityInflation Cap/Floor Optionalität.

HICP zero-coupon cap/floor Beispielfelder

cenaryx.euSeite 99© 2026 CENARYX
CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

FeldWert
Trade idVAL-INF-HICPZC-CAPFLOOR-001
Trade nameINF/HICPZC/CAPFLOOR/5Y
InstrumentHICPZCCapFloor
WährungEUR
Notional1.000.000
Inflation indexEUR_HICPXT
Base CPI100,00
Observation lag3 Monate
Cap/floor typeCap
Strike2,00%
Issue date2026-02-15
Maturity2031-02-15
Day countActual365Fixed
Volatility1,00%

HICP year-on-year cap Beispielfelder

cenaryx.euSeite 100© 2026 CENARYX
CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

FeldWert
Trade idVAL-INF-HICPYY-CAP-001
Trade nameINF/HICPYY/CAP/5Y
InstrumentHICPYYCap
WährungEUR
Notional1.000.000
Inflation indexEUR_HICPXT
Base CPI100,00
Observation lag3 Monate
Cap/floor typeCap
Strike2,50%
Fixed frequencyAnnual
Floating frequencyAnnual
Maturity2031-02-15

Hybrid und Convertibles

Instrument typeAsset classUse case
ConvertibleBondHybridBond mit Equity Conversion Feature.

Instrumentbeschreibung

cenaryx.euSeite 101© 2026 CENARYX
CENARYXInstruments

Implementierte Instrumenttypen

Instrument typeBeschreibung
ConvertibleBondEin Convertible Bond ist ein Schuldinstrument mit eingebettetem Recht zur Umwandlung in Equity. Damit adressiert man Credit/Rates-Cashflows und Equity-Optionalität in einem Produkt, daher müssen Bond- und Optiondaten valide sein.

Convertible Bonds benötigen Rates-/Bond-Daten und Equity-Option-Daten. Dazu gehören Discount Curve, Bond Schedule, Conversion Ratio oder Strike, Underlying Equity, Volatility und optionale Call/Put Features. Aktuelle Validierung ist als Readiness Coverage zu lesen, sofern keine explizite ausführbare Evidenz gezeigt wird.

Empfohlene Praxis

Beim Anlegen oder Prüfen einer Position:

  • Kanonischen Instrument Type bestätigen.
  • Assetklasse gegen die Risikotreiber prüfen.
  • Erforderliche Marktdaten-Mappings prüfen.
  • DQ Findings vor Nutzung der Bewertung prüfen.
  • Im Validation Dashboard prüfen, ob Evidenz für die benötigte Capability existiert.
  • Readiness-only oder inventory-only Instrumente als eingeschränkt behandeln, bis Produktionsevidenz angebunden ist.
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CENARYXInstruments

Non-Maturity Deposits

NMD-Annahmen, Runoff, Floor-Volatilität, Sensitivitäten und Validierungschecks

Zweck

Non-Maturity Deposits (NMDs) modellieren Einlagen ohne vertragliche Endfälligkeit. Das Portal verwendet sie für IRRBB-nahe Bankbuchsicht, Sensitivitäten und historische Simulationen, wenn der wirtschaftliche Repricing-Zeitpunkt nicht aus einem vertraglichen Maturity Date abgeleitet werden kann.

NMDs sind keine normalen Term Deposits. Der Wert hängt von Verhaltensannahmen, Core-Balance-Caps, Runoff-Profil, Kundensatz, Marktzins und optionaler Zero-Floor-Komponente ab.

Wichtige Felder

FeldBedeutung
SegmentKundensegment wie Retail Transactional, Retail Non-Transactional oder Wholesale. Steuert Core-Balance- und Laufzeit-Caps.
CurrentBalanceAktueller Einlagenbestand. Das ist die ökonomische Ausgangsgröße.
StableBalanceRatioAnteil des Bestands, der als stabil modelliert werden kann, bevor regulatorische Caps angewendet werden.
PassThroughRateAnteil der Marktzinsbewegung, der an den Kundensatz weitergegeben wird. Niedriger Pass-through erhöht typischerweise die ökonomische Stabilität.
DepositRateAktueller Kundensatz der Einlage.
FloorStrikeStrike der optionalen Kundensatz-Floor-Komponente. Für Zero-Floor-NMDs ist der Strike typischerweise 0.0.
IncludeFloorValueAktiviert die optionale Floor-Bewertung. Dafür ist eine gemappte Normal-Volatilitätsfläche erforderlich.
RunoffProfileZeitgewichtete Abflussannahmen für den stabilen Anteil. Daraus ergeben sich Cashflows und gewichtete durchschnittliche Laufzeit.

Segment-Caps

cenaryx.euSeite 103© 2026 CENARYX
CENARYXInstruments

Non-Maturity Deposits

SegmentMaximaler Core-AnteilMaximale durchschnittliche Laufzeit
Retail transactional90%5.0Y
Retail non-transactional70%4.5Y
Wholesale50%4.0Y

Die tatsächliche Core Balance ist der kleinere Wert aus angenommener stabiler Balance und Segment-Cap. Nicht-Core-Bestände werden ökonomisch kurzlaufend beziehungsweise overnight interpretiert.

Bewertungslogik

Die deterministic NMD-Komponente bewertet die modellierten Runoff-Cashflows über die relevante Diskontkurve. Optional wird eine Kundensatz-Floor-Komponente als Normal-/Bachelier-Option berücksichtigt.

KomponenteInterpretation
Core runoff PVBarwert der stabilen Einlagen-Cashflows entlang des Runoff-Profils.
Non-core treatmentKurzfristiges oder overnight Repricing des nicht stabilen Anteils.
Floor valueWert des eingebetteten Floors, wenn IncludeFloorValue aktiv ist.
Total PVSumme aus deterministischer Einlagenkomponente und optionalem Floor-Beitrag gemäß Modellkonvention.

Für die Floor-Komponente wird eine gemappte Normal-Volatilitätsfläche verwendet. Ein lokaler Skalar im Instrument ersetzt diese Fläche nicht. Wenn IncludeFloorValue aktiv ist und keine passende Fläche vorhanden ist, ist das ein Data-Quality- oder Mapping-Problem und kein valider Null-Vega-Fall.

Marktdaten und Risikofaktoren

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CENARYXInstruments

Non-Maturity Deposits

MarktdatumBenötigt für
Discount curvePV, IR-Sensitivität, IRRBB-EVE und historische Simulation.
Normal-volatility point surfaceFloor-Wert, Vega, volatilitätsgetriebene VaR-Beiträge.
Surface node quotesHistorische Shock-Vektoren und Szenariobewertung.
Risk-factor mappingVerbindung zwischen Oberfläche, Benchmarks und Sensitivitäts-/VaR-Faktoren.

Für NMD-Floor-Vega sollte ein gemappter Volatilitätsfaktor wie EUR/IR/NORMALVOL.Shift.1Y erscheinen. Instrument-lokale synthetische Faktoren wie .../NMD_NORMAL_VOL... sind kein erwarteter Produktionspfad.

Sensitivitäten und VaR

ErgebnisRichtige Interpretation
PV01 / IR DeltaWertänderung aus Diskontkurve und Repricing-Duration des Runoff-Profils.
IrVegaWertänderung aus der Normal-Volatilitätsfläche für die Floor-Komponente.
VaRHistorische Revaluation über Kurven- und Volatilitätsfaktoren, wenn die Oberfläche in der Szenariohistorie vorhanden ist.
Zero VegaNur plausibel, wenn Floor deaktiviert ist, die Option wertlos ist oder das Exposure tatsächlich außerhalb der gemappten Surface-Nodes liegt. Bei aktivem Floor zuerst Surface Mapping prüfen.

NMD-Vega verwendet den Floor Strike, nicht einen generischen ATM-Strike. Für Zero-Floor-NMDs ist das normalerweise 0.0. Wenn Sensitivität und Pricing unterschiedliche Strikes verwenden, kann das Ergebnis fälschlich null erscheinen.

Validierungschecks

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CENARYXInstruments

Non-Maturity Deposits

CheckBedeutung
Positive balanceBestand muss positiv und wirtschaftlich sinnvoll sein.
Segment capCore Balance darf das Segment-Cap nicht überschreiten.
Average maturity capRunoff-Profil darf die zulässige durchschnittliche Laufzeit nicht überschreiten.
Runoff profileGewichte, Termine und Restbestand müssen konsistent sein.
Curve mappingWährung und Diskontkurve müssen zur Position passen.
Vol surface mappingBei aktivem Floor muss eine Normal-Volatilitätsfläche vorhanden sein.
Scenario coverageVaR und Sensitivitäten benötigen historische Werte für die verwendeten Risikofaktoren.

Häufige Probleme

ProblemWahrscheinliche UrsacheAktion
NMD fehlt in Instrument ValidationInstrumenttyp, Feature-Mapping oder Seed-Daten fehlen.Instrumenttyp und Feature-Daten prüfen.
PV vorhanden, Vega nullFloor deaktiviert, fehlende Vol-Fläche oder falscher Strike im Risikofaktorpfad.IncludeFloorValue, Surface Mapping und FloorStrike prüfen.
VaR bricht mit fehlendem Faktor abOberfläche oder Risk-Factor-Group ist nicht konsistent gemappt.Quotable Factor, Surface Name und Scenario History vergleichen.
EVE wird von NMD dominiertCore-Anteil oder WAL ist hoch.Segment-Cap, Stable Balance Ratio und Runoff-Profil prüfen.
Ergebnisse springen nach Marktdaten-ReloadSurface Nodes oder historische Quotes haben sich geändert.verwendete Benchmarks und Valuation Date vergleichen.
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CENARYXInstruments

Optionen und Volatilität

Wie Optionsergebnisse von Volatilität und Modellinputs abhängen

Zweck

Optionswerte hängen von Underlying-Level, Strike, Zeit bis Expiry, Zinsen, Dividenden oder Forwards und Volatilität ab.

Wichtige Felder

FeldBedeutung
StrikeAusübungspreis oder Ausübungslevel.
ExpiryDatum der Ausübung oder Beobachtung.
VolatilitätMarktdateninput für das Optionsmodell.
Delta, Vega, GammaSensitivitäten auf Underlying, Volatilität und Krümmung.

Ergebnisinterpretation

Optionen nahe am Strike reagieren häufig besonders stark auf Volatilität und Underlying-Bewegungen. Deep-in-the-money Optionen können sich ähnlich wie das Underlying verhalten.

Häufige Probleme

ProblemBedeutungMögliche Aktion
Vol fehltErforderlicher Expiry/Strike-Punkt fehlt.Abdeckung der Volatilitätsfläche prüfen.
Sehr hohe VegaExpiry, Quantity oder Vol-Konvention kann falsch sein.Input-Einheiten und Positionsgröße prüfen.
Intrinsic Value wirkt falschOptionstyp oder Buy/Sell-Richtung kann falsch sein.Call/Put und Richtung prüfen.
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CENARYXInstruments

Inflationsprodukte

Konventionen für YoY- und Zero-Coupon-Inflationsprodukte

Zweck

Inflationsprodukte hängen von Indexkonventionen, Observation Lag, Fixings und Inflationskurven ab. YoY- und Zero-Coupon-Inflation dürfen nicht als identische Indexexponierung interpretiert werden.

YoY versus Zero-Coupon

ProdukttypInterpretation
Year-on-year InflationCoupon hängt von Inflation über eine einjährige Beobachtungsperiode ab.
Zero-coupon InflationPayoff hängt von kumulierter Inflation zwischen Base Date und Maturity ab.
Inflation Cap/FloorOptionaler Payoff auf Inflationsrate oder Indexratio.

Wichtige Felder

FeldBedeutung
IndexCPI, HICP oder andere Inflationsindexfamilie.
Observation LagVerzögerung zwischen Valuation/Payment Date und beobachtetem Indexdatum.
Base CPIStartwert für ratio-basierte Payoffs.
FixingsHistorisch beobachtete Indexwerte.

Häufige Probleme

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CENARYXInstruments

Inflationsprodukte

ProblemBedeutungMögliche Aktion
Falsche GrößenordnungYoY- und Zero-Coupon-Konvention können vermischt sein.Produktfamilie und Indexkurve prüfen.
Fixing fehltBeobachtungsdatum hat keinen Indexwert.Fixing-Kalender und Lag prüfen.
Options-PV ist nullVolatilität oder Modellinput für Inflation Optionality fehlt.Inflation Vol und Kurvensetup prüfen.
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CENARYXReporting

Report Framework

Definitions, Sections, Exposure Selections, Subscriptions und Artifacts

Zweck

Das Report Framework fasst Portfolio-, Marktrisiko-, PnL-, Cashflow-, Sensitivitäts-, Limit- und Provision-Informationen in einem kontrollierten Fachreport zusammen. Es unterstützt tägliche Reviews, Sign-off-Vorbereitung und Verteilung an Desks, Books oder Portfolios. Der Report ersetzt keine Bewertungs- oder Risikoworkflows; er liest persistierte Ergebnisse und stellt sie in einer einheitlichen Reporting-Struktur dar.

Zentrale Konzepte

KonzeptBedeutung
Report DefinitionWiederverwendbare Report-Vorlage, zum Beispiel Daily Market Risk Report.
Report SectionBenannter Block im Report, zum Beispiel PnL Summary, VaR Table, Sensitivities oder Provisions.
Exposure SelectionGespeicherter Filter, der definiert, welche fachliche Scope oder Ergebnisquelle verwendet wird.
Report ArtifactErzeugte Ausgabedatei, typischerweise ein PDF oder ein anderer gespeicherter Report-Artefakt.
Recipient GroupGepflegte Empfängerliste für To, Cc und Bcc.
SubscriptionRegel, die Report, Scope, Empfänger, Delivery Format und Schedule verbindet.
CommentFachlicher Kommentar zu einem erzeugten Report oder Review-Zyklus.

Typischer Ablauf

  • Report-Vorlage und benötigte Sections definieren.
  • Fachlichen Scope konfigurieren: Group, Desk, Book, Portfolio oder Instrument.
  • Reference Date, Reporting Currency und Model auswählen.
  • Report View erzeugen oder öffnen.
  • PnL Summary, VaR/ES-Ergebnisse, Sensitivitäten, Cashflow Buckets und Provisions prüfen.
  • Kommentare für Erklärungen, Breaches, fehlende Daten oder manuelle Anpassungen ergänzen.
  • Artifact speichern und über die konfigurierte Subscription verteilen, wenn der Report freigegeben ist.
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CENARYXReporting

Report Framework

Report Definitions

Report Definitions beschreiben Identität und Standardverhalten eines Reports. Die Definition sollte stabil und fachlich lesbar sein. Typische Felder sind Display Name, Report Type, Default Currency, Active Flag und Description.

FeldBedeutung
NameTechnischer Identifier zur Report-Anforderung. Stabil halten.
Display NameSichtbarer Report-Titel.
Report TypeFachliche Familie, zum Beispiel MarketRisk.
Default CurrencyWährung, falls keine Reporting Currency explizit gewählt ist.
Is ActiveSteuert, ob die Definition operativ verwendet werden soll.
DescriptionFachliche Erklärung von Scope und Zweck.

Report Sections

Sections definieren, was im Report erscheint und in welcher Reihenfolge. Eine Section kann Tabelle, Summary, Chart, Textblock oder query-basierter Ergebnisblock sein. Sections sollten klein genug sein, um unabhängig geprüft werden zu können.

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CENARYXReporting

Report Framework

FeldBedeutung
KeyStabiler Section-Identifier innerhalb der Report Definition.
TitleAngezeigter Titel.
Sort OrderReihenfolge im Report.
Section TypeDarstellungsart, zum Beispiel Table, Summary oder Text.
Query TargetErgebnisquelle, die abgefragt wird.
DimensionsGruppierungsfelder wie Desk, Book, Portfolio oder Risk Factor Group.
MeasuresKennzahlen wie PnL, VaR, ES oder PV.
Filter BodyOptionaler Filterausdruck für die Section.
Having BodyOptionaler Filter nach Aggregation.
Display OptionsJSON-basierte Anzeigehinweise wie Formatierung oder Tabellenoptionen.

Häufige Report Sections

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CENARYXReporting

Report Framework

SectionWas geprüft werden sollte
Executive SummaryGesamtstatus, Schlüsselzahlen und Kommentare.
PnL SummaryGross PnL, MtD, YtD, Provision-Bewegungen und Net PnL after Provisions.
Value at RiskVaR, ES sowie Worst/Best Scenario Measures nach Assetklasse und Total.
SensitivitiesRisk-Factor-Exposure, Tenor-Struktur, Veränderungen und Limit Usage.
Cashflow BucketsZukünftige Cashflows und Present Value nach Laufzeitbucket.
ProvisionsManuelle oder kontrollierte Adjustments und deren diskontierte Present Values.
Limit UtilizationExposure gegen Limit, Usage Percentage und Breach Status.

Exposure Selections

Exposure Selections machen Report-Filter wiederverwendbar und auditierbar. Sie sollten fachliche Absicht ausdrücken, nicht temporäre Screen-Filter. Eine Selection kann beispielsweise alle Positionen eines Desks, eine Produktfamilie, ein Reporting-Portfolio oder Ergebnisse aus einer bestimmten Data Source beschreiben.

FeldBedeutung
NameStabiler Selection-Name.
DescriptionWarum die Selection existiert und wer sie verantwortet.
Filter BodyFilterlogik auf der Report-Quelle.
Applies To Data SourcesData Sources, für die die Selection sinnvoll ist.
Is ActiveOb die Selection für neue Reports genutzt werden darf.

Subscriptions und Recipients

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CENARYXReporting

Report Framework

Subscriptions verbinden Reports mit Delivery-Verhalten. Recipient Groups sollten zentral gepflegt werden, damit dieselbe Gruppe über Desks und Books wiederverwendet werden kann. Direct Recipients sollten nur für Ausnahmen genutzt werden.

FeldBedeutung
LevelScope Level, zum Beispiel Group, Desk oder Book.
Group / Desk / BookScope-Werte der Subscription.
Recipient GroupsBenannte Empfängergruppen für Distribution.
Direct RecipientsZusätzliche direkte Empfänger.
Send WhenManuelles oder geplantes Senden.
Delivery FormatLink, Attachment oder anderes konfiguriertes Delivery-Format.
Attach PDFOb ein PDF Artifact angehängt wird, wenn es verfügbar ist.
Schedule CronOptionaler Schedule-Ausdruck für automatische Verteilung.

Artifacts und Kommentare

Artifacts sind gespeicherte Report-Ausgaben. Ein Report Artifact ist eine Point-in-Time-Sicht auf Report Context, Reference Date und verfügbare Daten zum Erzeugungszeitpunkt. Kommentare sollten klarstellen, ob ein Effekt aus Marktbewegung, Datenproblem, Modelllimitation, operativer Ausnahme oder manueller Anpassung stammt.

Ergebnisinterpretation

Reports kombinieren Daten aus mehreren Workflow-Ergebnissen. Eine fehlende Section bedeutet meist, dass die zugrunde liegende Quelle für Reference Date, Model oder Scope nicht verfügbar war. Ein Nullwert ist nicht automatisch fehlende Datenqualität; prüfen Sie Section Status, Kommentare, DQ Findings und den Simulation State.

Häufige Probleme

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CENARYXReporting

Report Framework

ProblemBedeutungMögliche Aktion
Leere Report SectionQuelldaten fehlen für Scope oder Datum.Workflow Completion und Model prüfen.
Unerwartete WährungReporting Currency weicht von Source Currency ab.Currency-Auswahl und FX-Marktdaten prüfen.
PDF Artifact fehltReport View existiert, aber Rendering hat kein Artifact erzeugt.Neu erzeugen oder Artifact Status prüfen.
Empfänger fehltSubscription nutzt Recipient Groups, nicht beliebige Screen-User.Recipient Group prüfen.
Section-Reihenfolge falschSort Order oder Active-Flag der Section ist falsch.Report Sections in der Definition prüfen.
Zahlen weichen vom Dashboard abDashboard und Report verwenden unterschiedliche Filter.Reference Date, Level, Model und Currency vergleichen.

Empfohlene Praxis

Report Definitions stabil halten und Änderungen über Description und Kommentare nachvollziehbar machen. Subscriptions für regelmäßige Verteilung nutzen, nicht für einmalige Reviews. Vor Distribution Reference Date, Scope, Model, Currency, Workflow Completion, Data Quality Findings und Provision Status prüfen.

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CENARYXReporting

Provisions

Provision Lifecycle, Entries, Diskontierung, PnL-Wirkung und Review-Kontrollen

Zweck

Provisions sind kontrollierte fachliche Anpassungen, die in Reporting und PnL-Erklärungen einfließen. Sie können Reserven, Bewertungsanpassungen, operative Korrekturen, Releases oder andere dokumentierte Adjustments abbilden. Jede Provision sollte transparent, verantwortet, datiert und prüfbar sein.

Zentrale Konzepte

KonzeptBedeutung
ProvisionKopfsatz mit Scope, Type, Amount, Status, Owner und Reason.
Provision EntryZahlungsdatumsbezogene Zeile mit Future Value, Discount Factor und Present Value.
Scope LevelFachliche Ebene: Group, Desk, Book, Portfolio oder Instrument.
Provision TypeFachliche Klassifikation wie Valuation Adjustment, Reserve, Release oder Other.
StatusLifecycle State wie Draft, Approved oder Released.
Discount CurveKurve zur Diskontierung zukünftiger Provision Entries.
Release ReasonErklärung bei Release oder Reduktion einer Provision.

Typischer Ablauf

  • Fachlichen Grund für die Provision identifizieren.
  • Reference Date und fachlichen Scope auswählen.
  • Provision Type, Currency, Amount und Owner erfassen.
  • Provision Entries anlegen, wenn der Betrag eine Payment-Date-Struktur hat.
  • Discount Curve, Day Counter und Discount Point Type prüfen.
  • Present Value und Day-to-Day Change prüfen.
  • Provision gemäß Governance approven oder releasen.
  • Im Report Framework prüfen, ob die Provision in PnL- und Provision-Sections sichtbar ist.
cenaryx.euSeite 116© 2026 CENARYX
CENARYXReporting

Provisions

Provision Header

FeldBedeutung
Reference DateDatum, für das die Provision im Reporting gilt.
Scope LevelEbene, auf der die Provision gilt.
Group / Desk / Book / Portfolio / InstrumentFachliche Schlüssel für den genauen Scope.
CurrencyWährung des Provision Amount.
Provision TypeFachliche Klassifikation.
AmountAktueller Provision-Betrag.
Previous AmountVorheriger Betrag für Change Analysis.
Change DtDDay-to-Day-Bewegung.
Discount CurveKurve zur PV-Berechnung.
Day CounterDay-Count-Konvention für Diskontierung.
Discount Point TypeInterpretation des Discount Points, zum Beispiel DiscountFactor.
ReasonFachlicher Grund für die Provision.
OwnerVerantwortliche Person oder Team.
Effective From / ToGültigkeitsfenster, falls relevant.
StatusDraft, Approved, Released oder anderer konfigurierter Status.
CommentZusätzliche Erklärung für Reviewer.

Provision Entries

Provision Entries zerlegen die Provision in datierte Future Values. Dadurch kann der Report Laufzeit-Buckets und diskontierte Present Values zeigen, statt nur einen flachen Betrag.

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CENARYXReporting

Provisions

FeldBedeutung
Payment DateDatum des Provision-Cashflows oder Adjustments.
Future ValueUndiskontierter Betrag zum Payment Date.
Discount FactorDiscount Factor aus der gewählten Kurve.
Present ValueDiskontierter Wert im Reporting.
CommentErklärung auf Entry-Ebene.

Die einfache Present-Value-Beziehung lautet:

$$ PV_i = FV_i \times DF(t_i) $$

Für eine Provision mit mehreren Entries:

$$ PV_{provision} = \sum_i FV_i \times DF(t_i) $$

PnL-Wirkung

Provision-Bewegungen werden getrennt von Gross PnL gezeigt, damit Reviewer Marktbewegungen von fachlichen Adjustments unterscheiden können. Typisch ist:

$$ NetPnL = GrossPnL + ProvisionIncrease - ProvisionRelease $$

Die genaue Sign Convention muss in der Report Section geprüft werden. Eine Provision Increase reduziert wirtschaftlich häufig das Ergebnis, während ein Release es verbessert; Reports können Increases und Releases aber als separate signed Columns darstellen.

Statusinterpretation

cenaryx.euSeite 118© 2026 CENARYX
CENARYXReporting

Provisions

StatusBedeutungAktion
DraftErfasst, aber nicht für Reporting freigegeben.Inputs und Reason prüfen.
ApprovedFür Reference Date und Scope akzeptiert.Sichtbarkeit im Report prüfen.
ReleasedNicht mehr aktiv oder aus dokumentiertem Grund reduziert.Release Reason und Release Date prüfen.
RejectedNicht für Reporting akzeptiert.Korrigieren oder aus operativem Scope entfernen.

Data-Quality-Prüfungen

CheckWarum wichtig
Scope-VollständigkeitFehlende Desk-, Book- oder Portfolio-Werte können den Report falsch zuordnen.
Currency-KonsistenzFalsche Währung verzerrt Net PnL nach FX-Umrechnung.
Discount Curve AvailabilityFehlende Kurvendaten verhindern zuverlässige PV-Berechnung.
Payment Date ValidityVergangene oder inkonsistente Payment Dates erzeugen falsche Buckets.
Amount und SignFalsches Vorzeichen dreht Provision Increase/Release um.
Status GovernanceDraft Provisions sollten nicht ungeprüft final berichtet werden.

Häufige Probleme

cenaryx.euSeite 119© 2026 CENARYX
CENARYXReporting

Provisions

ProblemBedeutungMögliche Aktion
Provision fehlt im ReportScope, Status oder Reference Date passt nicht zum Report Request.Provision Keys mit Report Level und Datum vergleichen.
Present Value ist nullKeine Entries, Nullbetrag, fehlender Discount Factor oder Kurvensetup.Entries und Marktdaten prüfen.
Unerwarteter DtD ChangePrevious Amount weicht ab oder Release wurde angewendet.Previous Amount, Change DtD und Release Details prüfen.
Falscher BucketPayment Dates oder Scope Keys sind falsch.Entry Dates und Scope Level korrigieren.
Provision wirkt doppeltÄhnliche Scope-Werte können unterschiedliche Type, Owner oder Reason haben.Nur nach fachlichem Review konsolidieren.

Empfohlene Praxis

Jede Provision braucht einen klaren Reason und Owner. Payment-Date Entries sollten zur erwarteten wirtschaftlichen Fälligkeit passen. Provisions dürfen fehlende Marktdaten oder fehlgeschlagene Valuation Workflows nicht verdecken; solche Fälle gehören in Data Quality oder Workflow-Diagnose. Vor Distribution Gross PnL, Provision Movements und Net PnL after Provisions abstimmen.

cenaryx.euSeite 120© 2026 CENARYX
CENARYXValidation

Readiness Status

Bedeutung von Green, Amber, Red und Unknown

Zweck

Readiness Status fasst zusammen, ob ein Modell, Instrument oder Validierungseintrag für den dokumentierten Scope nutzbar ist.

Statuswerte

StatusBedeutung
GreenPrüfungen für den dokumentierten Scope bestanden.
AmberEvidenz ist vorhanden, aber teilweise, eingeschränkt oder mit wichtigen Limitationen.
RedEine kritische Prüfung ist fehlgeschlagen.
UnknownKeine ausführbare Evidenz vorhanden oder nur Inventareintrag.

Empfohlene Praxis

Lesen Sie Limitationen immer, bevor Sie Green- oder Amber-Ergebnisse verwenden. Status ersetzt nicht Scope, Evidenz und fachliche Modellprüfung.

cenaryx.euSeite 121© 2026 CENARYX
CENARYXValidation

Evidenzen und Toleranzen

Expected, Actual und Tolerance richtig lesen

Zweck

Evidenzen dokumentieren Expected Values, Actual Values, Toleranzen und Referenzen, die einen Validierungsstatus unterstützen.

Wichtige Felder

FeldBedeutung
ExpectedBenchmark oder Referenzwert.
ActualVom System erzeugter Wert.
ToleranceMaximal akzeptierte Abweichung.
Evidence ReferenceLink oder Referenz auf Detailnachweise.
Dataset ReferenceEingabedaten für die Validierungsprüfung.

Häufige Probleme

ProblemBedeutungMögliche Aktion
Abweichung innerhalb ToleranzErgebnis ist für diese Prüfung akzeptabel.Scope und Limitation prüfen.
Abweichung außerhalb ToleranzValidierung ist fehlgeschlagen oder braucht Analyse.Inputdaten und Benchmark-Annahmen vergleichen.
Evidenz fehltEs wurde keine Prüfung generiert.Readiness für diesen Scope als Unknown behandeln.
cenaryx.euSeite 122© 2026 CENARYX
CENARYXValidation

Model Validation

Annahmen und Einschränkungen von Modellen dokumentieren

Zweck

Model Validation fokussiert auf die Methode, die ein Ergebnis erzeugt hat: Annahmen, Inputs, Outputs, Benchmarks, Evidenz und Limitationen.

Wichtige Felder

FeldBedeutung
Model IDStabile Kennung für Modell oder Methode.
FamilyGruppierung wie Pricing, VaR, ES, FRTB, Volatility oder Data Quality.
Validation MethodWie das Modell geprüft wurde.
Benchmark SourceReferenz für den Vergleich mit Actual Results.
DQ ChecksData-Quality-Prüfungen, die für das Modellpack oder seine Validierungsinputs gelten.
LimitationScope-Einschränkung, die auch bei bestandener Evidenz sichtbar bleibt.

Verbindung zu Data Quality

Model Validation beantwortet, ob eine Methode für den dokumentierten Scope bereit ist. Data Quality beantwortet, ob die von dieser Methode verwendeten Inputs vollständig und zuverlässig genug sind, um die Evidenz zu interpretieren.

Das Model Validation Dashboard kann deshalb DQ-Links neben Pack-Aktionen wie Shocks, Scenario, Portfolio, Results und Status anzeigen. Diese Links sollten Teil des normalen Validierungsablaufs sein und nicht erst nach einem Fehler genutzt werden.

Beispiele:

cenaryx.euSeite 123© 2026 CENARYX
CENARYXValidation

Model Validation

ModellpackDQ-Evidenz kann erklären
VaR / ESFehlende Szenarioinputs, unvollständige Shock-Vektoren, stale Referenzdaten oder inkonsistente Portfolio-Szenariovektoren.
DCF / PricingFehlende Cashflow-Inputs, Curve Mappings, Datums-Konventionen oder Stammdatenprobleme.
SensitivitiesFehlende Base- oder Shifted-Prices, inkonsistentes Bump-Setup oder nicht verfügbare Risikofaktoren.
FRTBFehlende Sensitivity-Inputs, Bucket-Mappings, Risk-Class-Inputs oder unvollständige Testportfoliodaten.
VolatilityFehlende Surface Nodes, ungültige Vol Quotes, nicht unterstützte Interpolationspunkte oder Konventionsabweichungen.

NMD-Validierung

Non-Maturity Deposits verbinden Instrument Validation, IRRBB-Methodik, Sensitivitäten und Marktdatenvalidierung. Ein Green-Status ist nur aussagekräftig, wenn die Verhaltensannahmen und Marktdaten zum getesteten Scope passen.

PrüffeldWas zu lesen ist
Segment und Core BalanceSegment-Cap, Stable Balance Ratio und berechneter Core-Anteil müssen konsistent sein.
Runoff und WALCashflow-Profil und gewichtete durchschnittliche Laufzeit müssen innerhalb der Cap liegen.
Floor-KomponenteBei IncludeFloorValue muss die Normal-Volatilitätsfläche vorhanden und zum FloorStrike passend sein.
SensitivitätenPV01 kommt aus Kurvenexposure; IrVega kommt aus dem NMD-Floor und darf nicht mit IR Delta verwechselt werden.
VaRHistorische Szenarien benötigen dieselben gemappten Kurven- und Volatilitätsfaktoren wie die Bewertung.

Typische Red- oder Amber-Ursachen sind fehlende Surface Nodes, fehlende historische Vol-Quotes, ein zu langes Runoff-Profil, ein überschrittenes Core-Balance-Cap oder ein Sensitivitätslauf, der einen anderen Strike als die Bewertung verwendet.

Nutzung des Links

cenaryx.euSeite 124© 2026 CENARYX
CENARYXValidation

Model Validation

  • Modellpack auswählen.
  • Die Action-Spalte öffnen, die fehlgeschlagen ist oder auffällig wirkt.
  • DQ-Ansicht oder DQ-Referenz öffnen.
  • Zuerst Critical Findings prüfen.
  • Betroffenen Input mit der Modellevidenz vergleichen.
  • Entscheiden, ob es ein Daten-Readiness-, Modell-Readiness- oder Benchmark-/Toleranzproblem ist.

Wenn DQ unvollständig oder für ein Pack nicht anwendbar ist, kann das Dashboard einen Platzhalter anzeigen. Daraus darf nicht abgeleitet werden, dass Data Quality bestanden wurde; es bedeutet nur, dass aktuell keine dedizierte DQ-Evidenz an dieses Pack angebunden ist.

Accepted DQ Exceptions

Einige Modellpacks können DQ-Ergebnisse mit Status Accepted zeigen. Das bedeutet, dass eine aktive Data-Quality-Exception-Rule auf das Finding gepasst hat. Der wichtigste aktuelle Fall ist RfValue: Fehlende Risk-Factor Values in nicht-null Sensitivity-Vector-Einträgen können akzeptiert werden, wenn die konfigurierte Regel auf Instrument- oder Risk-Factor-Fakten passt.

Accepted DQ ist als dokumentierte Ausnahme zu lesen:

ReviewpunktWas zu prüfen ist
Rule NameBeschreibt der Name die konkrete Ausnahme?
PriorityWurde bei mehreren passenden Regeln die gewünschte Regel gezogen? Kleinere Priority-Werte werden zuerst angewendet.
OwnerIst eine Person oder Gruppe verantwortlich?
ReasonIst der fachliche oder modellvalidierungsbezogene Grund klar?
GültigkeitIst ValidTo gesetzt, wenn die Exception auslaufen soll?
ScopeSind die Bedingungen eng genug, damit keine unabhängigen DQ-Probleme verdeckt werden?

Die angewendete Regel steht im DQ-Result-Metadata-Feld AcceptedByExceptionRule. Accepted Findings werden getrennt von Pass und Fail gezählt; ein Green-Modell mit Accepted DQ muss deshalb weiterhin mit seinen Limitationen geprüft werden.

cenaryx.euSeite 125© 2026 CENARYX
CENARYXValidation

Model Validation

Empfohlene Praxis

Nutzen Sie Model Validation für die Frage, welche Methode ein Ergebnis erzeugt hat und wie sie geprüft wurde. Nutzen Sie Instrument Validation für die Frage, ob ein Instrument für eine Capability verwendet werden kann.

Dokumentieren Sie in Reviews sowohl den Modellstatus als auch den DQ-Status. Ein Green-Modell mit offenen Critical DQ Findings sollte nicht als uneingeschränkt bereit interpretiert werden.

cenaryx.euSeite 126© 2026 CENARYX
CENARYXData Quality

Marktdatenvollständigkeit

Benötigte Kurven, Quotes, Volatilitäten und Fixings

Zweck

Marktdatenvollständigkeit prüft, ob die erforderlichen Inputs für einen Bewertungs- oder Risikolauf vorhanden sind.

Benötigte Daten

InputTypische Nutzung
Discount CurveBarwert und Diskontierung von Cashflows.
Projection CurveFloating Coupons und Forward Rates.
FX RateUmrechnung in Reporting-Währung.
Volatility SurfaceOptionsbewertung und Vega.
FixingsHistorische indexgebundene Cashflows.

Empfohlene Praxis

Prüfen Sie Vollständigkeit nach Bewertungsdatum und Produkttyp. Ein Lauf kann fehlschlagen, obwohl die meisten Marktdaten vorhanden sind, wenn genau ein benötigtes Fixing, ein Kurvenpunkt oder ein Vol-Punkt fehlt.

cenaryx.euSeite 127© 2026 CENARYX
CENARYXData Quality

Instrument-Stammdaten

Felder, die Modellwahl und Bewertung steuern

Zweck

Instrument-Stammdaten bestimmen, welches Modell ausgewählt wird und welche Marktdaten benötigt werden.

Wichtige Felder

FeldBedeutung
Instrument TypeProduktklassifikation für Modellwahl.
CurrencySteuert Diskontierung und Reporting-Verhalten.
IndexFloating-Rate- oder Inflationsindexfamilie.
MaturityEnddatum für Eligibility und Cashflow-Generierung.
QuantityPositionsmenge, die auf Unit Valuation angewendet wird.

Häufige Probleme

ProblemBedeutungMögliche Aktion
Maturity fehltCashflows können nicht zuverlässig generiert werden.Instrument-Stammdaten korrigieren.
Negative oder extreme QuantityErgebnisse können unplausibel groß wirken.Positionsgröße und Vorzeichen bestätigen.
Curve Mapping fehltModell kann benötigte Kurve nicht auflösen.Marktdatenmapping aktualisieren.
cenaryx.euSeite 128© 2026 CENARYX
CENARYXData Quality

Data Quality Findings

Severity und Handlungshinweise interpretieren

Zweck

Data Quality Findings erklären, warum eine Position, ein Instrument oder ein Marktdatenpunkt unsicher für eine Berechnung sein kann.

Severity

SeverityBedeutung
InfoNützlicher Kontext, normalerweise nicht blockierend.
WarningBerechnung kann laufen, sollte aber geprüft werden.
CriticalBerechnung ist nicht vertrauenswürdig oder kann fehlschlagen.

Links aus Validierungsdashboards

Data Quality Findings können direkt aus Instrument Validation und Model Validation geöffnet werden. Der Link soll den Analyseweg verkürzen, wenn ein Validierungseintrag Amber, Red, Unknown oder unerwartet leer ist.

Nutzen Sie verlinkte DQ-Evidenz, um folgende Fragen zu beantworten:

  • Waren die Stammdaten der Position vollständig?
  • Waren alle benötigten Marktdateninputs verfügbar?
  • Waren Curve-, Volatility-, FX- oder Szenarioreferenzen korrekt gemappt?
  • War das Validierungsportfolio für das ausgewählte Modellpack vollständig?
  • Betrifft ein DQ Finding nur ein Instrument, einen Modellinput oder das gesamte Validierungspack?

Instrumenten- und Modellkontext

cenaryx.euSeite 129© 2026 CENARYX
CENARYXData Quality

Data Quality Findings

LinkquelleTypischer DQ-Scope
Instrument-Matrix-ZelleProduktstammdaten, erforderliche Quotes, Curve Mappings und capability-spezifische Checks für Instrument und Capability.
Model-Matrix-ZeileModellpack-Inputs, Benchmark-Datasets, Szenariovektoren, Validierungsportfolio und modellspezifische Annahmen.
EvidenzdetailDataset oder Evidenzeintrag, der von einer bestimmten Validierungsprüfung verwendet wurde.

Dieselbe Ursache kann an mehreren Stellen sichtbar werden. Ein fehlender Curve Quote kann zum Beispiel Bond Pricing, PV01, Szenarioerzeugung und VaR betreffen. In diesem Fall sollte die Datenursache einmal korrigiert und danach die betroffenen Validierungspacks neu erzeugt werden.

Häufige DQ-verknüpfte Situationen

FindingAuswirkung auf ValidierungMögliche Aktion
Fehlender Market QuotePricing-, Sensitivity- oder Szenariovalidierung kann fehlen oder unzuverlässig sein.Quote ergänzen oder korrigieren und Evidenz neu erzeugen.
Fehlendes Curve MappingInstrument existiert, kann aber nicht konsistent bewertet werden.Curve-Zuordnung und Bewertungsdatum prüfen.
Stale QuoteValidierung kann mit veralteten Inputs laufen.Prüfen, ob stale Data für den Testscope akzeptabel ist.
Ungültige StammdatenInstrumentenvalidierung kann fehlschlagen, bevor Modellevidenz sinnvoll ist.Maturity, Coupon, Notional, Index, Currency oder Konvention korrigieren.
Unvollständiger SzenariovektorVaR-, ES- oder Hybrid-Ergebnisse können fehlen oder nicht vergleichbar sein.Szenarioinput-Abdeckung prüfen, bevor Quantile analysiert werden.

DQ Exception Rules

Data Quality Profiles enthalten jetzt einen Exceptions Tab für kontrollierte Exception Rules. Nutzen Sie diese Regeln für bekannte und dokumentierte Fälle, in denen ein DQ Finding fachlich verstanden und temporär akzeptiert ist, nicht zum Verstecken ungelöster Datenprobleme.

Öffnen Sie die Konfiguration unter Analyzer / Config / Data Quality Profiles oder /app/analyzer/config/dataqualityprofiles, wählen Sie das relevante Profil und öffnen Sie danach Exceptions.

cenaryx.euSeite 130© 2026 CENARYX
CENARYXData Quality

Data Quality Findings

FeldBedeutung
NameKurzer, eindeutiger Regelname innerhalb des Data Quality Profile.
CheckTypeDQ Check, auf den sich die Exception bezieht. Der aktuelle operative Schwerpunkt ist RfValue.
PriorityDeterministische Auswertungsreihenfolge. Kleinere Werte werden zuerst geprüft; Standardwert ist 100.
IsActiveAktiviert oder deaktiviert die Regel, ohne sie zu löschen.
OwnerVerantwortliche Person oder Gruppe.
ReasonFachlicher oder modellvalidierungsbezogener Grund für die Akzeptanz.
Valid From / Valid ToZeitraum, in dem die Exception gelten darf. Offene Regeln sollten nur bewusst dauerhaft verwendet werden.
Condition JSONMatch-Bedingungen gegen DQ-Fakten wie Instrument, Book, Portfolio, Currency, RiskFactor, FactorType, Tenor und Werte.

Für RfValue prüft der Check Sensitivitätsvektoren. Wenn ein Sensitivity-Eintrag einen nicht-null Value, aber einen leeren oder nullnahen RfValue hat, schlägt der Check normalerweise fehl. Wenn eine aktive und datumsvalide Exception Rule alle Bedingungen trifft, wird das Ergebnis als Accepted ausgewiesen.

Accepted bedeutet, dass das Finding dokumentiert und unter der Regel akzeptiert wurde. Es bedeutet nicht, dass die ursprünglichen Daten sauber sind.

Wenn mehrere aktive Regeln auf dasselbe Finding passen, wird die Regel mit der niedrigsten Priority angewendet. Bei gleicher Priorität nutzt das System Rule Name und Rule Id als deterministische Tie-Breaker. Die angewendete Regel wird im DQ-Result-Metadata-Feld AcceptedByExceptionRule dokumentiert, inklusive Rule Id, Name, Owner, Reason, Priority und Gültigkeitsdaten.

Ein Accepted Result wird im DQ Run Summary weder als Pass noch als Fail gezählt. Es wird separat als akzeptierte Evidenz gezählt, damit Reviewer saubere Daten von dokumentierten Ausnahmen unterscheiden können.

Operatoren für Exception Conditions

Exception Conditions unterstützen einfache Field/Operator/Value-Prüfungen.

cenaryx.euSeite 131© 2026 CENARYX
CENARYXData Quality

Data Quality Findings

OperatorTypische Nutzung
EqualsExaktes Instrument, Book, Currency, FactorType oder Tenor treffen.
NotEqualsEinen bekannten Wert ausschließen.
ContainsTeil eines Risk-Factor-Namens treffen.
StartsWithEine Risk-Factor-Familie treffen, zum Beispiel ein Dividend-Shift-Präfix.
RegexEin kontrolliertes Namensmuster treffen.
IsZeroNumerische Werte nahe null treffen.
IsNullOrEmptyFehlende Textfelder treffen.

Beispiel für eine Regelabsicht:

RegelteilBeispiel
CheckTypeRfValue
OwnerModel Validation
ReasonBekannter Dividend-Shift Risk Factor trägt im aktuellen Sensitivitätsvektorformat keinen RF Value.
ConditionsRiskFactor beginnt mit EQU/QIA_FR/DIV.Shift. und FactorType ist IrDelta.
Erwartetes ErgebnisPassende fehlende RF Values erscheinen als Accepted; nicht passende fehlende RF Values schlagen weiter fehl.

Governance-Erwartungen

cenaryx.euSeite 132© 2026 CENARYX
CENARYXData Quality

Data Quality Findings

PraxisGrund
Exception-Namen spezifisch halten.Reviewer müssen verstehen, was akzeptiert wurde, ohne jedes Detail zu öffnen.
Möglichst ValidTo setzen.Exceptions sollen auslaufen, wenn Daten, Model Mapping oder Vektorformat korrigiert sind.
Priority bewusst nutzen.Normale Exceptions bei 100 belassen; kleinere Werte nur für engere oder fachlich vorrangige Regeln verwenden.
Bedingungen eng halten.Breite Exceptions können unabhängige DQ-Probleme verdecken.
Accepted Findings zusammen mit Validierungsevidenz prüfen.Accepted DQ kann Model- oder Instrument-Readiness weiterhin einschränken.
Exceptions nicht für fehlende Marktdaten verwenden, die vorhanden sein müssen.Fehlende Quotes, Curves, Vols oder Fixings sollten normalerweise korrigiert und nicht akzeptiert werden.

Empfohlene Praxis

Beginnen Sie mit Critical Findings und prüfen Sie danach wiederholte Warnings. Wenn ein Ergebnis fehlt, vergleichen Sie fehlgeschlagene Instrumente mit Data Quality Findings, bevor Sie erneut laufen lassen.

Behandeln Sie einen fehlenden DQ-Link nicht als Nachweis, dass Data Quality bestanden wurde. Es kann auch bedeuten, dass aktuell keine DQ-Evidenz an dieses Pack oder diesen Workflow angebunden ist.

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CENARYXRelease Notes

Aktueller Release

Wichtigste Änderungen für Portal-Anwender

Highlights

BereichÄnderung
HelpIn-Portal Hilfe mit bilingualem Drawer und geschütztem Markdown-Content.
ValidationDashboard-orientierte Hinweise zu Evidenz und Readiness.
Data QualityZusätzliche Anwenderbeschreibungen für häufige Findings.
InstrumentsErste Produkthinweise für Rates, Optionen und Inflation.

Aktuelle Änderungen

BereichÄnderung
Data Quality ExceptionsData Quality Profiles enthalten jetzt einen Exceptions Tab. Exception Rules können passende Findings als Accepted markieren, inklusive Owner, Reason, Gültigkeitszeitraum und Condition-Konfiguration.
Exception PriorityDQ Exception Rules haben jetzt eine deterministische Priority. Kleinere Werte matchen zuerst; angewendete Regeln werden in AcceptedByExceptionRule dokumentiert.
Dashboard QueriesAnalyzer-Dashboard-Paging nutzt jetzt eine deterministische Default-Sortierung, wenn die UI keine explizite Sort-Spalte sendet.
RfValue CheckFehlende Risk-Factor Values in nicht-null Sensitivity-Vector-Einträgen werden vor einem Fail gegen Exception Rules geprüft.
Validation DashboardsDie Hilfe unterscheidet jetzt Accepted DQ klar von sauberem Pass-Status und erklärt die Auswirkung auf Model- und Instrument-Readiness.
Model ValidationDie Model-Validation-Hilfe beschreibt DQ-Links, Accepted DQ Exceptions und Reviewpunkte für Exception Governance.
InstrumentendokumentationImplementierte Instrumentbeispiele werden als zentrierte Field/Value-Tabellen statt als raw JSON angezeigt, inklusive Rates, Equity, FX, Commodity, Inflation und Exotic Options.
Help LayoutMarkdown-Tabellen im Help Drawer werden, wo sinnvoll, als kompakte zentrierte Dokumentationstabellen dargestellt.

Empfohlene Praxis

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Aktueller Release

Nutzen Sie die Hilfe, während Sie auf der aktuellen Fachansicht bleiben. Die Inhalte sind bewusst kompakt und werden mit reiferen Workflows erweitert.

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CENARYXRelease Notes

Bekannte Einschränkungen

Wichtige Limitationen und erwartetes Anwenderverhalten

Wichtige Einschränkungen

BereichLimitation
Help SearchSuche läuft aktuell clientseitig über Artikel-Metadaten.
MethodologyBeispiele sind vereinfacht und ersetzen keine Modelldokumentation.
ValidationStatus gilt nur für den Scope des generierten Evidenzpakets.
InflationYoY- und Zero-Coupon-Konventionen müssen explizit geprüft werden.

Empfohlene Praxis

Behandeln Sie diese Hinweise als operative Orientierung. Für formale Modellfreigaben verwenden Sie Model-Validation-Evidenz und den Governance-Prozess.